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Familienfarmen in Otočac

 

FAMILIENFARM BOGDANIĆ

Luka 2, Otočac

099-597-3968

Prerađevine od voća ( pekmezi, sokovi, džemovi)


 

FAMILIENFARM MARINIĆ 

Ivana Mažuranića 10, Otočac

med -053-773-191


 

FAMILIENFARM BUTINA

Kuterevo 21a

053-799-607

Drvenina  

 

KUD Lipa

Die Käseproduktion in Otočac

 

Die Käseproduktion RUNOLIST

Špilnički odvojak 5, 53220 Otočac

Tel+385 53 771 177,

Web: www.sirana-runolist.com.hr

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Die Käseproduktion EKO GACKA

M. Krleže 21. 53220 Otočac

Tel./Fax. 053 / 772 581 Mob. 098 / 768 220

Web: www.sirana-ekogacka.hr

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Die Quellen des Flusses Gacka (Vrila Gacke) - Majerovo vrilo

foto by goran orekovi 55 mala

Auf dem Fluss Gacka und seinen Zuflüssen gab es während des 20. Jahrhundert etwa sechzig aktive Mühlen, heute gibt es nur noch einige an den Quellen in Sinac die, wie einst, die Wasserkraft zum mahlen nutzen. Sie blieben erhalten, in Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur, als Symbol der Harmonie und Zusammenarbeit, bewahren sie hier die Erinnerung an eins der alten, ausgestorbenen Gewerbe.

Die Mahlsteine der Mühlen von Sinac, einige mit Brücken verbundene Mühlen die den Fluss überqueren (Sinačke skele) klapperten ohne Unterbrechung, am rauschenden Wasser, bei Tag und bei Nacht, das ganze Jahr hindurch. Am stärksten arbeiteten sie von der Ernte bis zum Herbstende, und wenn der Fluss Lika Hochwasser oder niedrigen Wasserpegel hatte, reiste man für das Mahlen stundenlang hierher aus den entfernten Gebieten um die Flüsse Krbava und Lika. Weizen wurde auf Ochsenwagen oder Lastensattel, und im Winter mit Schlitten, in der Zeit als ein Pferdegespann noch eine Seltenheit war. Alles war in Bewegung, lebendig und aktiv; zur Mühle („Skela“) kamen jeden Tag bis zu zwanzig Wagenladungen und warteten auf das Mahlen. Wenn man das heute fast ausgestorbene, damals dank den Mühlen, reiche Dorf sieht klingt das fast unwirklich. Das Mahlen ist in seiner autochthonen, jahrhundertelangen Erfahrung, nicht nur als Wirtschaftszweig erhalten geblieben – an den Mühlen tauschte man Wissen und Erfahrungen aus, man festigte Beziehungen und Freundschaften, man kommunizierte, und zwar mit viel Spaß und Lachen.

Denn auf das Mahlen musste man warten und so haben die Bauern nicht nur das Getreide, sondern auch Verpflegung für sich und Heu für das Vieh mitgenommen. Wenn die Bauern länger warten mussten, manchmal sogar zwei oder drei Tage lang, kümmerte sich der Müller um sie, sicherte ihnen Verpflegung und Unterkunft. Er musste Heu für das Vieh der Bauern sichern und jeden Tag genug Brot backen. Man hat das eigene Ansehen bewahren müssen, auf den Weizen achten, immer schön fein mahlen. Es gab auch Müller denen es nur wichtig war dass sich die Mühle dreht, das Mahlen bald fertig ist und dass sie so viel Mahlgebühr wie möglich einnehmen können. So hielt man für das Mahlen für eine Quelle leichten Verdienstes und sicherer Einnahmen. Aber die Mahlsteine musste man instandhalten. Alle paar Tage, abhängend davon wie viel man mahlte, musste man den Mahlstein herausnehmen und dengeln, und nur die geschicktesten Müller wussten wie man Steine in Form meißelt, sie in einer Kreisform aus Brettern zusammenlegt und mit Harz begießt, und wenn es fest wird den Mahlstein mit Eisenreifen beschlägt.

Die Mühlen hatten manchmal sogar mehrere Eigentümer die nach einer verabredeten Aufteilung jeweils Gewinn von einem Mühlstein hatten. Sie hielten sich an diese Abmachungen und das Nutzerrecht bekam man als Erbe, als Geschenk oder mit dem Kauf eines Anteils. Die Mädchen bekamen es sogar als Mitgift.

Heute, am Beginn eines neuen Jahrhunderts, klappern die Mühlen an den Quellen der Gacka, als Überbleibsel der Volksarchitektur, beständig weiter.

Kommen Sie und erleben Sie die jahrhundertealte Ruhe der alten Mühlen, individuell oder mit einer organisierten Gruppe. Für einen Besuch, die Besichtigung, die Demonstration des Getreidemahlens, das Wollstoffwalken und -waschen empfehlen wir sich direkt anzumelden:

Die Müller:

Jure Majer
tel: +385 99-831-4381

Jure Kolaković
tel: +385 99/571-6940

 

KUD Dangubice Kuterevo

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08.10.2011.godine. wurde mit dem Wunsch, Traditionen und Bräuche, Lieder und Tänze aus seinem Dorf und das ganze Kutereva basiert zu erhalten gegründet. Was wir, sie vor dem Vergessen zu bewahren wollen, ist die Wiedergabe der Tamburizza-dangubica oder wie es mehr und kuterevka ursprünglichen Sprache seines Dorfes genannt. Sie wurden benannt nach Kuterevskoj tamburitza genannt kuterevka oder dangubuci, dass das ursprüngliche Instrument Kutereva Dorf und die noch in Kuterevo mit Familie Sporcic gemacht wird, überall in der Tat etwa 50 Mitglieder unterschiedlichen Alters. Der CAS ist in mehrere Abschnitte als Dangubaška Gruppen, Theater, Folklore ..

Wir spielten auf verschiedenen Festivals und Events, "Kuterevska Abend" in Zagreb, am 14. und 15. Festival Lika-in Otocac, das Fest des heiligen Elijah in Sinac, 11.Međunarodnoj Festival der ursprünglichen Folklore mit dem Titel "Der alte Truhe geöffnet," der Mann und die 47. Vinkovci Herbst, 5 Evenings Songs der Folklore und alte Bräuche in Zemunik, dem neunten Engel Folklorefestival in Vidusevac und viele heiße Veranstaltungen und Veranstaltungen ..

 

Bankkonto: HR9524020061100621989

Leiter des Unternehmens : Matej Šporčić; Vizepräsident: Mandica Marinić, Sekretär: Lucija Šporčić und Schatzmeister Mirjana Malčić.

Sie erreichen uns unter der Nummer kontaktieren: +385 99 590 7787

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Facebook-seite: KUD "Dangubice" Kuterevo

Das Schutzgebiet für junge Bären im Velebit

Das Dorf Kuterevo befindet sich auf dem nordöstlichen Hang des Velebit- Gebirges, an der Grenze des Naturparks Velebit. Die Bewohner von Kuterevo betreiben neben der Försterei, noch ein altes Gewerbe – die Holzverarbeitung. Kuterevo befindet sich in der Nähe der Straße Senj - Otočac - Plitvice, und die Straße Otočac - Krasno - Sv. Juraj verläuft am westlichen Rand des Talkessels von Kuterevo.

Wegen der geographischen Lage an dicht besiedelten Bärenbiotopen im Nördlichen Velebit, wurde in Kuterevo das erste Schutzgebiet für junge Bären in Kroatien, als neues Zuhause für junge, verlassenen Bären, gegründet.

Das Projekt Schutzgebiet für junge Bären (populärer Name: Der Bär vom Velebit) hat das Kroatische Zentrum „Wissen für die Umwelt“ initiiert, und das Projekt wird vor Ort vom Verein Velebitska udruga Kuterevo – VUK geleitet. Das Hauptziel des Projekts ist der Aufbau und die Gründung des ersten kroatischen Schutzgebietes für junge Bären, um effektiv den Braunbären zu schützen. Weiterhin wird man, mittels der Edukation der lokalen Bewohner und der Besucher des Schutzgebietes, dem Bewusstsein über die besonders wichtige biologische Vielfalt und die Bedeutung ihrer Bewahrung im Naturpark Velebit beitragen.

Im Schutzgebiet von Kuterevo arbeitet ein Naturliebhaberteam, aus Fachmännern im Gebiet Biologie und Ökologie und aus Laien die aus Liebe zu den Bären motiviert werden. Sie kümmern sich selbstlos und hingebungsvoll um die Bären von Kuterevo und möchten den kleinen Bären nicht nur eine sichere Zukunft, sondern auch artgerechte Haltung, die der in freier Wildbahn so sehr wie möglich gleicht, ermöglichen.

Das Schutzgebiet für junge Bären im Velebit-Gebirge in Kuterevo wird Teil des Zentrums das für Besucher offen ist und wird ein attraktiver Punkt zum Werben für den Naturpark Velebit sein.

Die ersten Bewohner des Schutzgebietes: das Bärenpaar Mrnjo Brundo und Janja Zora.

Ihren Besuch können Sie auf folgenden Nummern und E-Mailadresse anmelden:
fax: +385 53 799 600
tel: +385 53 799 222
mob: +385 91 583 54 12
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Koordinator der Aktivitäten: Ivan Crnković - Pavenka
Projektleiter: Dr. Vladimir Lay
Fachlicher Begleiter: Prof. Dr. Đuro Huber

FD Otočac

fd otocac

Der Folkloreverein „Otočac“ wurde nach der Entscheidung des Verwaltungsrates am 15. September 1998 mit dem Namen Folkloreverein  „Gacka dolina“ gegründet, den heutigen Namen hat er seit dem Jahr 2000. Er hat etwa 70 Mitglieder in allen Altersgruppen in der Tamburizza-,  der Ursprungs-, der Folklore- und der Kindersektion. Sie hegen und pflegen den Čakavischen Dialekt, die Volksbräuche und -tänze der Region Gacka aber auch anderer Teile Kroatiens.

Ihren Erfolg bestätigen sie mit  zahlreichen Auftritten im Land und im Ausland. Sie sind auf zahlreichen Folkloreschauen, Veranstaltungen und Kulturprogrammen aufgetreten und nahmen Teil an der Dokumentarfilmserie über das Traditionserbe „Lijepom našom“. Der Folkloreverein „Otočac“ hat auch einen Tonträger mit dem Titel „Fluss Gacka, du bist unser Stolz“ („Rijeka Gacko, ti si naša dika“) aufgenommen.

Leiterin des Folklorevereins Otočac: Vera Dasović
Kontaktnummer: +385 98 948 0481
Kontakt E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Kroatisches Zentrum für autochthone Fisch und Krebsarten in Karstgewässern

Das Kroatische Zentrum für autochthone Fisch- und Krebsarten in Karstgewässern Otočac wurde im Jahre 2006 in Otočac geründet. Die Gründer des Zentrums sind die Stadt Otočac, die Kroatische Wirtschaftskammer, das Institut Ruđer Bošković und Gacka d.o.o. (GmbH)

Das Zentrum hat den Status selbstständige Vereinigung juristischer Personen.

Tätigkeiten:

 

  • wissenschaftliche und fachliche Forschung der autochthonen Fisch- und Krebsarten in Karstgewässern und zwar insbesondere ihres Genprofils und des Laichens
  • Zucht von Jungfischen und die Wiederansiedlung der Karstgewässer
  • Entwurf von Projekten und Programmen der kommerziellen Zucht von autochthonen Fisch- und Krebsarten in Karstgewässern
  • Erschaffung von Handelsmarken

Das Hauptverwaltungsorgan des Zentrums ist der Rat und der Leiter des Zentrums ist ihm gegenüber verantwortlich. Jeder der Gründer hat ein Mitglied im Rat des Zentrums. Die gegenseitigen Beziehungen, Rechte und Pflichten bestimmt der Organisationsplan. Ein Marketingplan bestimmt mittels eines Marketing-Mix (Produktion, Preis, Distribution und Werbung) Werbemethoden des Zentrum und wie es auf dem Markt auftreten wird.

Das Projekt wurde drei Monate für den EU-Wettbewerb Phare 2005 BRI vorbereitet. Der Projektbewerber ist die Stadt Otočac in Partnerschaft mit: HGK ŽK Otočac, Gacka d.o.o., TZG Otočac und dem Mitarbeiter IRB, Zagreb. Das Projekt wurde im Februar 2007 abgegeben und hat einen Wert in Höhe von: 722.389,00. Im Oktober 2007 ist das Projekt durch zwei Evaluationsphasen gegangen. Nach einen Monat langen Verhandlungen wurde der Gesamtwert des Projektes auf 630.222,85 gesenkt (75% EU, 25% Bewerber und Partner). Es wurden 2 technische Hilfen, Tagesgelder für die Außenmitarbeiter, Instandhaltung der Fahrzeuge u. A. gestrichen. Der Mitfinazierungsvertrag wurde am 29. Oktober 2007 unterzeichnet.

Das Zentrum wurde offiziell am 28. November 2008 eröffnet.

http://centar-rir.com

KUU Gacka

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Ličko Lešće befindet sich am linken Ufer des Flusses Gacka, an der Straße von Otočac nach Gospić und es führt auch die Eisenbahn hier hindurch. Lešće ist ein Dorf im Gacka-Tal, zwischen den Hängen der Gebirge Kapela und Velebit, von drei Seiten von Gebirgsketten umgeben. Spuren des Lebens stammen aus dem Mesolithikum und auf einer Fundstelle in Pećina fand man Reste die 10000 bis 4000 Jahre vor Christi datieren. Funde verkohlter Knochen wilder Tiere und Knochen auf denen man deutliche Spuren steinerner Werkzeuge erkennen kann zeugen von der Anwesenheit des Menschen im Mesolithikum. In Lešće leben im späten Bronzealter die Japoden, worüber die Funde in Form von Stückchen aus Keramik in Pećina zeugen. Lešće ist zu römischer und zu altkroatischer Zeit besiedelt. Aus römischer Zeit stammen zwei Kalksteinbasen mit Texten in denen die Imperatoren August und Traian geehrt werden. In Pećina entspringt der klare und saubere Bach Kostelka (Tepli potok), und einige kleinere, für den Fischfang interessante, Bäche.

Im Zentrum des Dorfes ist die Barockkirche der Muttergottes vom Rosenkranz (Majke Božje od sv. Krunice) (im Volksmund bekannt als Sveta Lozarija) aus dem Jahr 1700, und 1786 wurde sie restauriert. Die Kirche hat Altäre, Kanzel, Baptisterium und gut erhaltene liturgische Geräte im Rokoko Stil. In Lešće ist auch die Kirche des hl. Franciscus (Franje) aus dem Jahr 1721 in deren Wände Steine von den Ruinen des römischen Arupium, auf denen Fragmente lateinischer Inschriften zu sehen sind.

Als die Kroaten in diese Gebiete kommen, siedeln sie auch in Ličko Lešće, wo sie heute noch leben. Die Kroaten brachten ihre eigene Kultur und ihre Bräuche mit. Das kulturelle Leben war sehr ausgeprägt, es gibt aber keine schriftlichen Überreste über das kulturelle Leben der Bewohner, die von den Bräuchen im Gesang und Tanz zeugen könnten.

Die erste organisierte Gruppe im kulturellen Leben entsteht 1928 unter dem Patronat der Organisation „Seljačka sloga“ Ličko Lešće.

Die Folklore-Tamburizza-Sektion „Javor“ wird gegründet. Die Initiative für die Gründung dieses Vereins kommt von Delko Bogdanić, dem Sohn von Ilija Bogdanić, einem der Größten Unternehmer in Lika. Für die Tamburizza-Sektion kauft die Familie Bogdanić alle nötigen Tamburizza-Instrumente. Die jungen Tamburizza-Spieler werden von Delko Bogdanić selbst unterrichtet und sehr bald wird aus den talentierten jungen Leuten, die im Sägewerk in Lešće, auch im Besitz der Familie Bogdanić, arbeiten, ein sehr gutes Tamburizza- und Gesangsensemble. Hier sind besonders zu erwähnen: Frane Marić ( Đukan), Mate Vašarević (Mrka, Golubica als Sänger), Mate Vašarević (Šajan), Ivan Marić (Starešina), Tomo Orešković (Tomac), Dragan Ostović (Babić), Stjepan Ostović Dragans Bruder, Marko Babić (Markus), Frane Kovačić (Dancik), Nikola Dujmović (Knez), Joso Ladišić (Šnjapar) und Stjepan Orešković (Stipurina als Sänger).

Die ersten öffentlichen Auftritte haben sie in Ličko Lešće, Sinac und in anderen Dörfern der Gemeinde Sinac, später in den Gemeinden Otočac, Perušić, Gospić und Senj. Sie nehmen an der Folkloreschau in Zagreb teil. Auf der Folkloreschau in Zagreb fällt Stjepan Orešković (Stipurina), mit seinem Gesang und seinem Auftritt als typischer stämmiger Bergbewohner, besonders ins Auge. Das Bild dieses Helden aus Ličko Lešće erscheint jahrelang auf der Titelseite der in Zagreb gedruckten Zeitung Kulturna baština hrvatskog naroda (Kulturerbe des kroatischen Volkes). Unter dem Bild steht Mane von Popina, was nicht der Wahrheit entsprach, aber zur Zeit der Diktatur des Königs Aleksander war es nicht erwünscht  den Namen Stjepan Orešković aus L. Lešće in der Zeitung zu lesen.

Seljačka sloga erbaut 1936 das Heim in Vrilo und es entstehen so noch bessere Arbeitsbedingungen für diese zwei Sektionen. Der Händler Perica Pleša erbaut ein Gebäude (die heutige Post) in dem er eine Handlung eröffnet, einige Jahre später muss er aber wegen großer Schulden schließen und das Gebäude wird versteigert. Seljačka sloga kauft es und hier findet von da an das kulturelle Leben von Lešće statt. Die Arbeit des Vereins „Javor“ dauert bis zum Zweiten Weltkrieg an. Fast alle Mitglieder arbeiteten bei Ilija Bogdanić, so konnte sein Sohn Delko die Arbeiter von der Arbeit holen, ihnen den Tageslohn für ihr Engagement im „Javor“ zahlen und die Kultur des Dorfes Lešće in andere Gebieten Kroatiens vorstellen. Dies waren die dreißiger Jahre in denen unter Leitung von Dr. Vlatko Maček das nationale Erwachen des kroatischen Volkes stattfand, so erfolgte nach der Abmachung Cvetković- Maček die Gründung der Kroatischen Banschaft (Banovina Hrvatska).

Nach dem Zweiten Weltkrieg, während des welchen das Tamburizza spielen und andere Aspekte des kulturellen Lebens erlöschen, bringen die Lehrer Milan und Mandica Sabljak das kulturelle Leben wieder in Bewegung. Sie versammeln die Jugend in eine Folklore- und Dramasektion. Die Proben finden in der Schule neben der Kirche statt. Bald schließen sich ihnen die Tamburizza-Spieler Franjo Marić (Đukan), Ivan Marić (Starešina), Tomo Orešković (Tomac), Stjepan Kolak (Žiža), Dane Kovačić (Trapan), Dragan Ostović und andere an. Es werden der Volkstanz Kolo und Gesang in Begleitung der Tamburizza und a cappella Gesang im Männerchor (Klapa) eingeübt und es finden Vorbereitungen für die erste Folkloreschau in Zagreb im Jahre 1947 statt. Die Kulturgruppe unter der Leitung von Stjepan Kolak (Kekljin) startet zur Folkloreschau nach Zagreb.

Im Männerchor sind besonders zu erwähnen: Franjo Orešković ( Stipurina), Stjepan Orešković (Stipurina), Dane Kovačić (Trapan), Jure Marković (Bracan), Milan Jakšić (Jovan), Ivan Jakšić. Auf der Folkloreschau in Zagreb singen sie das Lied „Oj Livado zelena bujado“ („O üppige grüne Wiese“), und Dane Kovačić (Trapan) singt das Lied „Čuvam ovce i sjedim u ladu i studiram za koga da me dadu“ („Ich hüte Schafe, sitze im Schatten und überlege an wen ich vergeben werde“). Die Folkloregruppe tanzte das Kolo von Lika und die Tamburizza- Spieler spielten „Junak sam iz Like ja“ („Ich bin ein Held aus Lika“). In der Folkloresektion sind besonders zu erwähnen: Manda Kolak (Rođina), Francika Kolak, Kata Kolak, Mandica Orešković, Luca Orešković. In Jugoslawien werden Bauerngenossenschaften gegründet und in den Dörfern werden Genossenschaftsheime gebaut. So wurde es auch in Ličko Lešće Ende 1949 gebaut. Es entstehen noch bessere Umstände für das Erblühen des kulturellen Lebens im Dorf, das zu dieser Zeit sehr aktiv war.

Als der Lehrer Milan Sabljak Lešće verlässt und nach Zagreb zieht, kam das kulturelle Leben ins Stocken, aber einige junge Enthusiasten wie Dane Orešković (Tomac), Tomo Orešković (Tomac), Milan Kolak (Nanika), Ivan Marić (Miloš) und andere veranstalteten Sonntags doch Tänze im Genossenschaftsheim in Ličko Lešće . Diese Gruppe war nicht organisiert – bis zur Ankunft von Stevica Uzelac, dem Schuldirektor, und Mandica Šerić, der den Kindern Spielen und Kolo-tanzen beibrachte.  Unter Leitung von Mandica Šerić nahmen die Schüler aus Ličko Lešće an der Schau (Slet) in Otočac teil, die auf einem Fußballplatz stattfand. Im Kulturheim der Volkshochschule traten die Schüler der Grundschule aus Ličko Lešće mit dem Volkstanz Kolo „Ej mati, mati“ („O, Mutter, Mutter“) auf.

Anfang der sechziger Jahre kommt Željko Pavelić (Buban), ein Lehrer aus Otočac nach Lešće. Er lehrt die Schüler Tamburizza spielen und gründet ein großes Tamburizza-Schüler-Ensemble. In diesem Ensemble spielten einige sehr gute Tamburizza-Spieler die das Spielen bis zur Gründung des Kultur- und Kunstverein Ružica Brkljačić weiterhin pflegten. Die Dramasektion arbeitete unter Leitung von Stevica Uzelac und Mandica Šerić. Neben der Dramasektion war auch die Folklore- und Tamburizza-Sektion aktiv. Sie übten die Bühnenvorstellung „Klupko“ von Pero Budak ein und hatten, zusammen mit der Folklore- und der Tamburizza-Sektion einige bemerkenswerte Auftritte. In der Dramasektion sind besonders zu erwähnen: Manda Kolak Ćuić, Stjepan Kolak, Nikola Bodlović (Režo), Katica Uzelac (Lehrerin), Ankica Vukmanić (Lehrer). Sie traten in Lešće an allen wichtigeren Feiertagen auf (1. Mai, Tag der Republik, Neujahr, Tag der Frauen) auf. Sie hatten Auftritte in Donje Kosinje Švici und Sinac. Ende der sechziger stockt das Kulturelle Leben im Dorf, nur in der Schule wird etwas organisiert und zwar dank Mandica Šerić. Nachdem 1972 das Heim in Lešće renoviert wurde, wurde im Dorf die Aktion des Kroatischen Pfadfinderverbandes „Ništa nas ne smije iznenaditi“ („Nichts darf uns überraschen“) veranstaltet. Zu dieser Gelegenheit versammelten Branko Ćuić, Živko Marić, Joso Marić, Dane Čop, Tomo Kolak und Tomo Grčević und noch einige Enthusiasten die erhaltenen Tamburizzen und organisierten Tanzabende zu Tamburizza-Musik. Von dem Geld das sie auf diese Weise verdienten, kauften sie neue Tamburizzen im Gewerbe "Stjepan Gilg" in Sisak. Die Arbeit der Tamburizza- Spieler bringt neue Hoffnung für das kulturelle Leben im Dorf. Dieser neue Ansporn wird von Joso Marić (Đukan) bis zur Gründung des Kultur- und Kunstvereins "Ružica Brkljačić" erhalten.

In den nicht sehr aktive Zeiten, spielten trotzdem einige Enthusiasten bei Spinnabenden und Federnschleißen weiter und erhielten so die Tradition am Leben. Nach dem Zweiten Weltkrieg und bis zur Gründung des Kultur- und Kunstvereins „Ružica Brkljačić“ war das kulturelle Leben unter dem Patronat der Grundschule. Die Lehrer spielten hierbei eine wichtige Rolle, denn sie leiteten alle Aktivitäten des kulturellen Lebens. Auch die Jugend des Dorfes Lešće nahm, durch ihre Organisation, den Jugendverband (Savez omladine), am öffentlichen und kulturellen Leben teil. Die Jugendorganisation trug doch, obwohl sie nicht immer sehr aktiv war, dem Erhalt des Kulturerbes und des kulturellen Lebens im Dorf bei. 1980 entsteht der Bedarf der Gründung eines Kultur- und Kunstvereins im Dorf, was am 20. April 1980 in der Grundschule von Ličko Lešće verwirklicht wird. Der Gründungsausschuss bestand aus enthusiastischen Dorfbewohner und folgende versammelten sich am 20. April 1980 um den Kultur -und Kunstverein zu gründen: Mićo Orlović, Dragan Orešković (Paja), Dragan Orešković (Belaš), Luka Orešković, Dane Čop, Tomislav Madžar, Tomislav Jergović (Trumba), Franjo(Mićo) Rupčić, Orešković Ivan (Buco). Auf der Gründungsversammlung wurde Dragan Orešković (Paja) zum ersten Präsidenten, Tomislav Madžar zum Sekretär und Branko Vašarević zum Kassenwart gewählt. Im Dorf versammelten sich alle die Tamburizza spielen konnten und Männer und Frauen die gut singen konnten. In der Grundschule wurden Lieder eingeübt, mit denen der Verein die Volksbräuche in ganz Lika, in anderen Regionen des Landes, aber auch im Ausland, auf Aufführungen für Gastarbeiter, vorstellte. Es versammelten sich folgende Tamburizza-Spieler: Frane Marić (Đukan), Joso Marić, Mate Kolak (Žiža), Dragan Orešković (Belaš), Tomislav Jergović (Trumba), Mile Polić, Tomo Kolak (Žiža), Mile Vuić, Dane Čop, Jurica Ostović, Ivan Orešković (Šinđa), Josip Žanić (Čiko), Biserka Tonković, Nevenka Bobinac, Ružica Marić Mandica Šerić, Ana Čop, Nada kraljić, Ivan Orešković (Buco), Milan Jakšić, Milan Orešković Drago Adamović, Josip Žanić (Čikin), Anka Kolak (Žižina), Jadranka Gomerčić, Janja Kraljić Franjo Rubčić, Nikola Kraljić, Tomica Kraljić, Ankica Dujmović (Vidova).

1982 wurde die erste Platte mit Volksliedern die in Ličko Lešće gesungen werden aufgenommen. 1984 wurde auch eine Kassette mit Liedern aufgenommen. Der Kultur- und Kunstverein trat zwei Mal in der Schweiz, in Otočac, Gospić, Pašman, Ogulin und in anderen Orten auf. 1986 wirkte der Kultur- und Kunstverein beim Drehen einer Sendung für den Sender Televizija Zagreb mit dem Namen „Lički divani“ mit. 1986 wurde die erste Videokassette herausgegeben, auf der das Federnschleißen, die Lieder „Oj livado zelena bujado“ („O grüne, üppige Wiese“), „Oj medvjede gorska životinjo“ („O, Bär, du Tier der Berge“) und andere aufgenommen wurden. Im gleichen Jahr trat der Kultur- und Kunstverein in der Fernsehsendung „Oj slobodo bistra vodo“ („O Freiheit, du klares Wasser“) auf. Dragan Belaš gründete eine Tamburizza-Schule, versammelte eine neue Generation im Schulalter und lehrte sie Tamburizza spielen. 1994 renovierte Mato Čop, Direktor der "Industrogradnja", aus Zagreb das Heim in Vrilo, das von Seljačka sloga 1936 erbaut wurde. Nach der Renovierung wurde das Heim Besitz des Kultur- und Kunstvereins. Das Heim in Zentrum von Lešće wurde, aus unbekannten Gründen, als Besitz der Ackerbaugenossenschaft in Otočac eingetragen. Wie alle Produktionsfabriken wurde auch die Ackerbaugenossenschaft in Otočac Ende der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts aufgelöst. Das Heim wurde von den Dorfbewohnern in freiwilliger Arbeit und dank ihrer Spenden gebaut.


Dank Mate Čop hatten die Dorfbewohner und der Kultur- und Kunstverein jetzt im wiederaufgebauten Heim in Vrilo einen Ort wo sie sich ungestört versammeln konnten. Mate Čop war außerdem seit der Gründung des Kultur- und Kunstvereins der Hauptsponsor aller größeren Auftritte und der Aufnahme der Platten und Videokassetten. Er war bis zu seinem Lebensende der Ehrenpräsident des Kultur- und Kunstvereins. Im Unabhängigkeitskrieg hörten alle Aktivitäten des Kultur- und Kunstvereins auf und seine Mitglieder setzten sich für die Abwehr ihres Dorfes und anderer Teile Kroatiens ein. 1994 versammelten sich die Mitglieder des Kultur- und Kunstvereins wieder und nahmen ihre Arbeit wieder auf. Auf der Sitzung wurde der Name von Kultur- und Kunstverein „Ružica Brkljačić“ in Kultur- und Kunstverein „Gacka“ Ličko Lešće geändert. Die gewählten Präsidenten waren: Franjo Rubčić, Milan Matasić (Prća), Ivan Orešković (Šinđa), Darko Orešković (Mićanov), Tomo Jagodić (Tule), Julica Banić (Brižanova), Tomislav Jergović (Trumba), Tomo Jagodić (Tule) für zwei Mandate, Đurđa Orešković seit 2009.

Nachdem sie das Repertoire eingeübt hatten, trat der Kultur- und Kunstverein auf folgenden Veranstaltungen auf: Folklore-Schau der Gespanschaft in Otočac, Tage des Brotes (Dani kruha) in Gospić, Karmenica in Kuterevo, Herbstfestival in Vinkovci (Vinkovačke jeseni) zwei Mal, Folklore-Schau in Zagreb 1998, Folklore-Schau mehrerer Gespanschaften in Gradiška, Die Abende in Lika (Ličke Večeri) in Slavonski Brod 1997, ´98, ´99, 2000, in Slavonski Brod "Prošarica", 2003 und 2006 in Slavonski Brod, A Cappella Männerchöre (klapa) in Ivanić Grad, Auftritte in Otočac am Stadtfeiertag, Perušić Veranstaltung „Ide jesen, ide ličko prelo“, Ostrovački Lišani, Šibenik, Mirlović Zagora, Jalžabet „Šljingani dani“, in der Schweiz zwei Mal, in Stuttgart und der Kultur- und Kunstvereins trat auch in Ličko Lešće bei Kirchenfeiertagen und in Sincac auf.

Tomo Jagodić -Tule startete mit dem Kulturministerium eine Initiative für den Schutz des „ojkanje“ und „rozganje“ Singens als immaterielles Weltkulturerbe. Das Ministerium schickte UNESCO den Vorschlag, er wird angenommen und der Kultur- und Kunstverein „Gacka“ erhält die Weltkulturerbe-Urkunde („Oj medvjede gorska životinjo“ - „O, Bär, du Tier der Berge“). Die Premierministerin Jadranka Kosor 20. Februar 2011 überreicht die Urkunde an Tome Jagodić- Tule.

Diese Geschichte wurde nach den Erinnerungen der Kinder der ältesten Mitglieder, die heute nicht mehr unter uns weilen, nach der Erinnerung des Autoren an die Geschichten die ihm von diesen Menschen erzählt wurden und nach den Erinnerungen einiger Mitglieder des Kultur- und Kunstvereins, festgehalten. Alle die diesen Text lesen werden, und vielleicht aus den Erzählungen der Verwandten, Väter, Großväter oder Nachbarn weiteres Wissen über das Thema haben, können Ihre Anmerkungen und Vorschläge für die Verbesserung dieses Textes an die E-Mail des Blindenvereins der Gespanschaft Lika-Senj oder an die Adresse des Kultur- und Kunstvereins „Gacka“ in Ličko Lešće senden. Nachdem wir weitere Daten gesammelt haben, werden wir versuchen ein Buch über die Arbeit des Kultur- und Kunstvereins zu schreiben – dies wäre das erste Buch über Ličko Lešće das von den Bewohnern des Ortes geschrieben wurde.

Adresse:
KUU "Gacka"
53224 Ličko Lešće
Kroatien

Bankkonto:
IBAN- HR 30 2402006 1100132554

 

Turistička zajednica Grada Otočca

Kralja Zvonimira 17, 53220 Otočac
Fax: +385 (0)53 - 771 603
Tel: +385 (0)53 - 771 603

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