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Gačanski park

1. Borna – Fürst der Gačaner. Der Fürst Borna war in der kroatischen Historiografie bis zu den neuesten Zeiten eine negative geschichtliche Persönlichkeit. Solche tendenziöse Deutung ändert sich in der neueren Historiografie. Und dadurch auch die Rolle des Fürsten Borna in der Entwicklung der kroatischen Staatlichkeit. Borna wird 1818 in den fränkischen Quellen als „dux Guduscanorum“, d.h. als Fürst der Gačaner erwähnt. Das ist die älteste Erwähnung des Ethnonyms Gačanin in der Geschichte, zwar in einer lateinischen Ableitung. Etwas später wird Borna als „dux Dalmatiae“ erwähnt, d.h. als Fürst Dalmatiens, was offensichtlich dafür spricht, dass er seine Macht im Süden erweiterte, und am Ende wird er im Jahr 821 als „dux Dalmatiae atque Liburniae“ erwähnt, was zeugt dafür, dass er am Ende auch in Liburnien zu herrschen begann. Borna war der erste kroatische Fürst, der auf dem breiteren kroatischen Gebiet herrschte, von dem Fluss Raša in Istrien bis zu dem Fluss Cetina im Süden, und dadurch legte er den Grundstein des ersten kroatischen mittelalterlichen Staates. Er wurde offensichtlich von dem mächtigen Frankenreich auserwählt, um die Vasallenherrschaft am östlichen Adriaufer herzustellen, als Gegengewicht der damaligen byzantinischen Herrschaft. In Heristal wurde er, zusammen mit der Gesandtschaft der Gačaner, von dem Kaiser Ludwig dem Frommen selbst aufgenommen, was über seine Position und Macht spricht. Obwohl es keine Beweise dafür gibt, meint man, dass er getauft wurde (das kann man aber nicht für das ganze Volk behaupten). Borna erfüllte offensichtlich seine geschichtliche Pflicht seht gut und nutzte die damalige geschichtliche Gelegenheit, um den mittelalterlichen kroatischen Staat zu gründen. Das Flachrelief wurde von dem akademischen Bildhauer Mate Čvrljak aus Labin, Kroatien gestaltet.

2. Konstantin Porphyrogennetos (herrschte vom 945–958) – der byzantinische Kaiser und Schriftsteller. Er schrieb das Werk, bekannt unter dem Namen „De administrando imperio“ (Über die Verwaltung des Reiches). Man meint, dass das Werk etwa im Jahr 950 zum Ende geschrieben wurde. Ohne dieses Werk wäre die frühe kroatische Geschichte ärmer. Da wurde zum ersten Mal das Horonym Gacka (ГOYTZHKA) erwähnt, was man auf Griechisch als Gutzeha liest. Auch wurde da zum ersten Mal in der Geschichte die Funktion und Ehre des Banus erwähnt (BOANOΣ). Besonders wichtig ist die Tatsache, dass Konstantin erwähnt, dass in allen kroatischen Gemeinden (Krajina, Region) die Fürsten herrschten, außer in Gacka, Lika (ΛITZA) und Krbava (KRIBAΣA), in denen der Banus herrscht, und dadurch betont er ihre Besonderheit. Das Flachrelief wurde von dem akademisch Bildhauer Toni Marić aus Mostar, Bosnien und Herzegowina gestaltet.

3. Tafel von Baška – Das älteste kroatische geschriebene Denkmal, „Edelstein der kroatischen Sprache“. Ursprünglich war sie die Altarschranke in der Kirche der Hl. Lucia in Jurandvor auf der Insel Krk. Man stellt vor, dass sie etwa im Jahr 1100 geschnitzt wurde. Für die Stadt Otočac ist die Tafel von Baška wichtig, weil da in der letzten Reihe in der čakavischen kroatischen Sprache und in der glagolitischen Schrift steht: „ I biše v dni Mikula v Otočci s svetuju Luciju v jedino“ („in diesen Tagen war Nikolaus in Otočac mit der Hl. Lucia eins“), in der zeitgenössischen Sprache ausgedrückt, heißt das, dass die Abtei des Hl. Nikolaus in Otočac die „Filiale“ der Hl. Lucia auf der Insel Krk hatte, oder dass sich die ältere Abtei in Otočac auf die Insel Krk erweiterte, in der Zeit, als der kroatische König Zvonimir über die Insel zu herrschen begann, und dadurch die jahrhundertelange byzantinische Herrschaft abschaffte. Da das byzantinische Reich die Volkssprachen in den Gottesdiensten erlaubte (während man im Westen ausschließlich Latein benutzte), ist es offensichtlich, dass man auf der Insel Krk die Altkirchenslawische Sprache und die glagolitische Schrift in den Gottesdiensten benutzte (glagoljalo se – es wurde geglagolt). Als dieses Gebiet unter die kroatische Herrschaft kam, verbreiten sich die staatliche und die kirchliche Verwaltung vom Land auf die Insel, während sich die Volkssprache und die glagolitische Schrift von der Insel auf das Land verbreiten. Auf der Tafel von Baška wird auch „Zv'nimirkral hrvatski“, Zvonimir, der kroatische König, erwähnt. Das ist die älteste kroatische Innschrift, auf der es in der kroatischen Sprache das Wort „kroatisch“ steht. Otočac hatte über die Abtei des Hl. Nikolaus das Privileg, auf der Tafel von Baška erwähnt zu werden, und zwar in dieser „ersten kroatischen Taufurkunde“, in der kroatischen čakavischen Sprache und in der kroatischen glagolitischen Schrift. Das Motiv wurde von dem Bildhauer Janko Mošnja aus Pula, Kroatien gestaltet.

4. Bernardus de Gecka – Präzeptor der Gacka. Bruder Bernard (Frater Bernardus) wurde erwähnt 1245 als 'praeceptor de Gecka', oder als der Ober des Provinz des Tempelordens in Gacka. Es geht offensichtlich um den Präzeptorat auf dem Gacka Gebiet, aber leider sind nur wenige geschichtlichen Dokumente darüber erhalten geblieben. Vor ihm wurde zwar im Jahr 1217 Bruder Lampert de Geizka erwähnt, aber es gibt keine Beweise, dass es um einen Praeceptor geht, und da der Tempelorden nach einer komplizierten Hierarchie organisiert wurde, bleibt nur die Vorstellung, und kein richtiger Beweis, dass er ein Präzeptor war. In der Hierarchie des Tempelordens gehört Praeceptor in die niedrigere Hierarchie und ist für die Verwaltung auf einem Gebiet zuständig, in diesem Fall auf dem Gacka Gebiet. Die Tempelritter erhielten Gacka in Besitz im Jahr 1219 von dem kroatischen und ungarischen König Andreas II als Zeichen der Dankbarkeit für ihr Teilnehmen im Kreuzzug 1217, und sie behielten sie bis zum Jahr 1268, als ihnen der König, wegen vieler Streitigkeiten, als Ersatz Dubica gibt, und Gacka gibt er zwei Jahre später dem Dominus II. Frankopan, dem Fürsten von Krk. Das Flachrelief wurde von dem akademischen Bildhauer Ivan Briski aus Zagreb, Kroatien gestaltet

5. Dujam II. von Krk (Dominus II. Frankopan) – Dieser Fürst wurde zum Gründer seines Fürstengeschlechtes und ihn verbindet man mit dem Karl II dem König von Neapel. Mit einer Schenkungsurkunde gibt er ihm die Gemeinde Gacka und das Land um Otočac (comitatus Gezega; terra Otozaz). Das ist zwar nicht die älteste Erwähnung von Gacka und Otočac, sie ist aber doch alt und unumstritten. Dujam II. ist sehr engagiert bei den Streitigkeiten um den ungarischen Thron, und deswegen und aus der großen Dankbarkeit, bestätigt ihm der junge König Karlo Robert mit der Schenkungsurkunde die Gemeinde Gacka und jetzt auch die Stadt Otočac (castrum Othochach). Die Fürsten von Krk (später Frankopane) herrschten über Gacka ab dem erwähnten Jahr 1300 sogar bis zum Jahr 1369, als ihnen der ungarische König Matthias Korvin dieses Besitz wegnimmt und die Kapitanität in Senj gründet, die der Kern der künftigen Militärgrenze bildete. Das Flachrelief wurde von dem akademischen Bildhauer Janez Pirnat aus Ljubljana, Slowenien gestaltet.

6. Papst Pius II. (Pontifikat 1458–1464) – Gründete Bistum Otočac. Er war ein großer Förderer des Abwehrkampfes gegen die osmanischen Invasionen in Europa. Da die Frankopane in besonders guten Beziehungen mit diesem Papst waren, gründete der Papst am 5. März 1460 mit einer Bulle das Bistum in Otočac, und Otočac ernannte er zu einer Stadt (civitas). Aber die Gründung des Bistums Otočac ist nicht nur die Folge der guten Verhältnisse des Papstes mit den Frankopanen, sondern auch ein Ebenbild seiner Politik, durch die Gründung der neuen Diözesen, der Konsolidierung dieser Gebiete beizubringen, mit dem Ziel die osmanische Invasion zu verhindern. Er versuchte einen Kreuzzug gegen sie zu organisieren, und im Jahr 1459 berief er die europäischen Herrscher in Mantova ein. Die Unterstützung erfolgte nicht, so dass dieser Krieg nie realisiert wurde. Er wird verzeichnet als der einzige Papst (Herrscher), der im 15. Jh. Die Osmanen in ihrer Invasion nach Westen verhindern wollte. Das Flachrelief wurde von dem Bildhauer Šime Vidulin aus Pula, Kroatien gestaltet.

7. Žikmund Sigismund Frankopan (1434–1486) – Der letzte Frankopan, der über Otočac und Gacka herrschte. 1466 unterwarf er sich dem ungarischen und kroatischen König Matias Korvin, der nach seinem Tod Gacka und Otočac und eine ganze Reihe der Adelsbesitze unter seine Verwaltung stellen wird, und die territoriale Eigenständigkeit der Kapitanität zu Senj gründen wird, mit dem Ziel die osmanische Invasion zu verhindern. Žikmund Frankopan (Sigismundus Francepanibus) bekam 1449, nach dem Tod seines Vaters des Banus Mikula (Nikola) nach der Teilung des Vermögens, Gacka und die Städte Otočac, Prozor, Dabar und Vrhovine. In Otočac baute er sein Schloss, natürlich außerhalb der Mauer der befestigten Stadt, und vom Papst Pius II bekam er das Bistum. Mit der Gründung des Bistums und mit dem Recht, Bischöfe zu wählen, vergrößerte Žigmund offensichtlich sein Ansehen, nicht nur unter den Brüdern sondern auch weiter. Deswegen war er großzügig bei den Spenden für die Diözese. Da er ohne die männlichen Erben starb, herrschte über seine Vermögen sein Bruder Martin Frankopan. Das Flachrelief wurde von dem akademischen Bildhauer Gabriele Gottoli aus Verona, Italien gestaltet.

8. Vinko de Andreis (stand dem Bistum von 1493–1520 vor) – Ein von den fünf Bischöfen von Otočac, der große Diplomat. Er war ein von den wichtigsten und den einflussreichsten Bischöfen von Otočac. Er wurde 1441 in Trogir geboren, er studierte Philosophie und Theologie in Zadar und in Perugia. Der Papst Alexander VI. ernannte ihn 1493 zum Bischof von Otočac. Er war der erste Bischof, der in Otočac vorstand. Der Bischof Vinko war ein ausgezeichneter Diplomat im Dienste der Frankopane (besonders Bernardin Frankopans), der Päpste und der Könige. Im Jahr 1515 ernannte ihn der Papst zu seinem Beauftragten für die Provinz Illyrien. In dem selben Jahr wurde er auch sein Beauftragter für Ungarn. Da Vinko dem Bistum in den Zeiten der schweren Schlachten mit den Osmanen vorstand, vermittelte er beim Suchen der Hilfe für das angegriffene Kroatien zwischen dem Papst Leon X und dem kroatischen Banus Petar Berislavić. Der Papst schickt als Hilfe Geld, Getreide und Gewehr. Vinko vermittelt auch bei dem König Vladislav II. und bekommt noch 7. 000 Dukaten für die Verteidigung Kroatiens. In der Pfarre Otočac wurde sein origineller Bischofsstempel erhalten. Das Flachrelief wurde von der akademischen Bildhauerin Sandra Nejašmić aus Postira auf der Insel Brač, Kroatien gestaltet.

9. Borgiano Illirico 5 und 6 – Die glagolitischen handschriftlichen Bücher, die aus Gacka stammen. Die mittelalterlichen glagolitischen Schriftdenkmale auf dem Gebiet Gacka, Lika und Krbava waren sehr zahlreich und wichtig. Es entstanden in der kroatischen oder in der altkirchenslawischen Sprache die handschriftlichen zahlreichen Missale, Breviere und Sammelwerke und eine ganze Reihe anderer weltlichen Aufschriften. Kein von diesen Bücher wurde auf dem Gebiet erhalten, wo es entstand, sondern wurden die Bücher in Richtung Primorje, Krk und Istrien versetzt. Die Gründe dafür waren die unsicheren Kriegszeiten und die Invasion der Osmanen immer in Richtung Westen. Borgiano Illirico 6 ist ein Brevier, geschrieben im Jahr 1387 in der Umgebung von Dabar, aufbewahrt in der Apostolischen Bibliothek in Vatikan. Der Autor Fabian schreibt: „Und damals war der Fürst Anž (Ivan Frankopan) Herr auf Krk und in Gacka und in Senj und mehr“. Borgiano Illirico 5 ist ein Brevier, beendet im Jahr 1379. Er ist auch in der Apostolischen Bibliothek in Vatikan aufbewahrt. Auf der letzten Seite steht es, dass das Brevier wegen der Unaufmerksamkeit eines Priesters den Türken in die Hände fiel, und dass die Bewohner das Lösegeld sammelten, um das Brevier von den Türken loszukaufen. Die Abschreibung des Textes über das Lösegeldsammeln für dieses Brevier wurde in den Grundstein des neuen Gebäudes der National- und Universitätsbibliothek in Zagreb eingebaut. Der Autor der Initiale ist der Bildhauer Marčelo Starčić aus Kanfanar, Kroatien.

10. Das Brevier aus Dabar – ist ein wichtiges handschriftliches Buch unumstritten aus diesem Gebiet, aus der Gacka Region, stammt aus dem Jahr 1486. In dieser Zeit war Dabar offensichtlich ein wichtiges glagolitisches Zentrum, und Borgiano Illirico 5 u 6 sind mit Dabar verbunden. Das Brevier aus Dabar wurde geschrieben ganz am Ende der Zeit des Handschreibens der Bücher, und schon in einigen Jahrzehnten wird die Druckpresse den absoluten Primat übernehmen. Dass das Brevier aus Dabar stammt, zeugt etwas handschriftlich in der glagolitischen Schrift geschrieben: - „Und das schrieb ich Priester Stipan und Rechnung oben verabredet mit meinen Mitbrüdern Nikolaus Beroić und Ivan Tomšić und sie sind vom Stamm Dabran und Zagorac und dabei gab es mehrere unsere Brüder und in dieser Zeit waren große Schwierigkeiten und Nöte wegen der Türken und dieses Brevier bei der Kirche der Hl. Kosmas und Damian in Dabar.“ Dieses Brevier hat einige wunderschöne Initiale (am bekanntesten ist der Buchstabe V), und ist aufbewahrt in HAZU-u, in der Kroatischen Akademie der Wissenschaft und Kunst. Gehört zu den glagolitischen Kodex. Das Motiv des Initials machte der Bildhauer Marčelo Starčić aus Kanfanar, Kroatien.

11. Sammelwerk von Kolunić – ist ein handgeschriebenes glagolitisches Buch, bescheiden eingerichtet, aber geschrieben mit einer schönen und leicht lesbaren kroatischen glagolitischen Schrift. In einer eigenartigen Widmung, welche der Gatanische Vikar Levnardo (Leonardo) aufschrieb, betonte er, dass das Abschreiben am 7. 7. 1486 beendet wurde, ist besonders wichtig die Maxime, „dass es schwer ist, zu den Büchern zu kommen, und dass der, welcher die Bücher schätzt, von den Büchern geschätzt ist“. Dieses Sammelwerk bekam den Titel nach dem Überschreiber Broz Kolunić, der diese Arbeit in der Ortschaft Kneža Vas, unweit von Otočac erledigte. Die Sprache im Kolunić Sammelwerk ist ein richtiger Kampf zwischen der Čakavischen Volkssprache und der toten kroatischen kirchlichen Sprache. Kolunićs Sammelwerk ein Teil der sehr reichen Sammelwerkliteratur des kroatischen Mittelalters, die ausgezeichnet mit den europäischen Literaturbewegungen dieser Zeit verbunden war. Das Motiv der Initiale machte der akademische Bildhauer Carlos Roberto Monge Sanchez aus Mexiko.

12. Urbanus aus Otočac – Kanoniker und Drucker aus Senj; er arbeitete in der Druckerei von Blaž Baromić. Sein Nachname ist nicht bekannt, offensichtlich stammt er aus Otočac, weil er den Spitznamen „aus Otočac“ hat. Es ist nicht bekannt, wann er geboren wurde, wo und wie er lebte, und wann er starb. Aber das was ihn auf dem Bereich der kroatischen Glagoliza bestimmt, ist die Tatsache, dass er verschiedene glagolitische Auflagen druckte. In den Jahren 1507/1508 wurde er eingetragen unter den tüchtigen Vorbereitern der, in der glagolitischen Schrift gedruckten Frühdrucken, im Impressum von „Naručnik plebanušev“ (Handbuch des Kuraten) steht: „Welche Bücher wurden zusammengestellt und eingebunden von dem Herrn Urbanus aus Otočac und von dem Tomas Diakon Kanoniker der Kirche in Senj.....“, und im Impressum des „Tranzit sv. Jeronima“ (Transitus des Hl. Hieronimus): „Zusammengestellt und eingebunden von dem Urbanus und Tomas, Kanonikern der Kirche in Senj“, und im „Korizmenjak fratra Ruperta“ (Fastenzeitkalender des Franziskaners Rupert): „Und diese Bücher wurden zusammengestellt und eingebunden von den Herren Urbanus und Tomas Katridarić, Kanonikern der Kirche in Senj“. Das Flachrelief wurde von dem Bildhauer Šime Vidulin aus Pula, Kroatien gestaltet.

13. Ottochaner Kapetanität – (1450–1746) – entstand im 16. Jh., das richtige Datum der Gründung gibt es nicht, sie wurde entwickelt innerhalb der Primorska Krajina (Militärgrenze zu Primorje). Sie erstreckte sich auf dem Gebiet Gacka, ohne die Gegend um Brinje. Ottochaner Kapetanität existierte in den Schlachten gegen die Osmanen bis zu der neuen Umstrukturierung der Militärgrenze im Jahr 1746, als das Ottochaner Regiment gegründet wurde. Das Motiv der mittelalterlicher Stadt Otočac, der Stadt am Wasser, eine symbolische Darstellung für die Ottochaner Kapetanität, wurde von dem Bildhauer Jako Mošnja aus Pula, Kroatien gestaltet.

14. Schlacht bei den Georg Felsen (Jurjeve Stijene) (16.10.1663) – Der erste bedeutsamere kroatische Sieg über die Osmanen nach der Niederlage auf dem Krbava Feld. Geschichtlich gesehen blieb diese Schlacht im Schatten, obwohl man sie in allem mit der Schlacht auf dem Krbava Feld vergleichen kann, nur mit dem Unterschied, dass die Schlacht auf dem Krbava Feld eine Niederlage war, und die Schlacht bei den Georg Felsen der kroatische Sieg war. Die Skulptur stellt Petar Zrinski dar, den Kommandanten und über ihm ist sein Motto „Vincere aut mori“. Petar Zrinski (6. 6. 1621 – 30. 4. 1671) wurde 1668 der kroatische Banus nach dem Tod des Nikola Zrinski. Er war der große Krieger, der in vielen Schlachten berühmt geworden ist, und zwar besonders als er mit seinen 300 kroatischen Soldaten den Deli-Pascha Badanjković und seine 1.400 Soldaten besiegte, und auch als er mit 2.000 Kriegern den Ali-Pascha Čengić und seine 8.000 Soldaten in der Schlacht bei den Georg Felsen in der Nähe von Otočac besiegte. Wie ausgezeichneter Krieger und großer Held er war, bestätigt die Tatsache, dass ihn der König „den Schild des Christentums und den Angstmacher der Türken“ nannte. Er wurde ermordet 1671 in Wiener Neustadt. Sein Flachrelief wurde von Gabriele Gottoli aus Verona, Italien gestaltet.

15. Schlacht bei den Georg Felsen (Jurjeve Stijene) – Fran Krsto Frankopan (4. 3. 1643 – 30. 4. 1671) kommandierte mit seinem Schwager Petar Zrinski in der Schlacht bei den Georg Felsen. Als Oguliner Kapitän erwies er sich in Kampf mit den Osmanen. Er wurde ermordet 1671 in Wiener Neustadt, und mit seinem Tod stirbt sein berühmter Fürstengeschlecht der Frankopane aus. Sein bekanntestes Motto: Navik on živi ki zgine pošteno (Ewig lebt derjenige, der ehrlich stirbt) ist in die Skulptur über seiner Abbildung eingeschnitzt. Er wurde im Heimatland, in Österreich und in Italien ausgebildet, und für seine Zeit war er eine ausnahmsweise ausgebildete Person, die ein paar Fremdsprachen sprach. Er schrieb Gedichte auf Kroatisch und auf Latein. Das Flachrelief wurde von dem akademischen Bildhauer Gabriele Gottoli aus Verona, Italien gestaltet.

16. Ivan Dominik Vukasović (1737–1799) – Priester und Schriftsteller, wurde in Senj geboren, etabliert in den kirchlichen Kreisen, aber besonders gut angenommen von dem einfachen Folk, dem er als Seelsorger diente. Im kirchlichen Dienste wurde er 1774 aus Perušić nach Otočac als Pfarrer versetzt in die Gegend Gacka (in jener Zeit gab es nur die Pfarre Otočac, und alle jetzigen Pfarren in der Umgebung waren ihre Filialen). In Otočac blieb er ganze 18 Jahre, bis zum Jahr 1792, als er nach Bistum Zagreb als Kanonikus versetzt wurde. Er erbaute und renovierte viele kirchlichen Objekte (Kapelle der Verkündigung des Herrn in Poljica). Sein wichtigstes Werk, welches er 1777 auf Deutsch schrieb, ist „Beschreibung des Karlstadter Generalats im Königreiche Kroatien.“ Das Flachrelief wurde von dem akademischen Bildhauer George Dan Istrate aus Rumänien gestaltet.

17. Ottochaner - Abbildung eines Ottochaners ist eine symbolische Darstellung für das Ottochaner Regiment (1746–1881). Ottochaner Regiment Nr. 2 entstand am 4. August 1746 in der Reform der Militärgrenze in der Zeit der Herrschaft von Maria Theresia. Diese Reform umfasste das Gebiet von der Adria (außer Senj) bis zur Grenze an Bosnien, und dadurch umfasste sie etwa die Hälfte der heutigen Lika-Senj Gespanschaft. Der Sitz des Regiments war Otočac, und die Stadt wurde als der Sitz des Regiments gebaut und übernahm dadurch alle urbanen und wirtschaftlichen Funktionen für die ganze zur Stadt gehörende Gegend. Das Ottochaner Regiment wurde offiziell 1881 aufgehoben durch die Demilitarisierung der Militärgrenze. Die Abbildung des Ottochaners wurde von dem akademischen Bildhauer Korbinian Huber aus Deutschland gestaltet.

18. Nikola Maštrović (1791–1851) – Soldat, geboren in Makarska. Im Jahr 1843 übernimmt er Pflicht des Brigadegenerals des Ottochaner Regiments. Obwohl Maštrović nicht lange in Otočac blieb, von 1843 bis 1849 für diese kurze Zeit, die er dort blieb, wurde er bemerkt als „Vater der Gegend“ wegen seiner Güte gegenüber den Einwohnern der Krajina. Er sorgte um die ganzheitliche geistige und wirtschaftliche Entwicklung der Gebiete Gacka und Krbava, der Teile von Lika und Podgorje, auch förderte er die Entwicklung des Schulwesens und die Einrichtung der Schulen in Otočac, er war der Straßenbauer, er sorgte um die rationelle Waldwirtschaft, um die Verwaltung der Wasserströme, er setzte sich für den Ausbau der Kirchen in den Ortschaften, in denen es noch keine gab, und diejenigen, die ausgebaut und baufällig waren, versuchte er zu renovieren und mit dem notwendigen Inventar auszurüsten. In seiner Zeit starb niemand an Hunger in Ottochaner Regiment, er half den Schwachen und den Kranken, mit seinem eigenen Geld kaufte er 1845 und 1846 im bitteren Not den Einwohnern von Krajina Getreide, auf eigene Kosten ließ er 1845 das Büchlein unter dem Titel „Das Buch des Herrn Oberstar Maštrović für seine Ottochaner“ drucken. Anfangs 1844 organisierte er in Otočac eine Theatergruppe, welche die Vorstellungen auf Kroatisch vorbereitete, und zwar viel früher als das in Zagreb geschah. Das Flachrelief wurde von dem akademischen Bildhauer Carlos Roberto Monge Sanchez aus Mexiko gestaltet.

19. Nikola Mašić (1852–1902) – Maler, 1852 in Otočac geboren in der Familie eines reichen Händlers. Er interessiert sich für die Malerei, geht ins Ausland und versucht in Wien Malerei zu studieren. Wegen der Kränklichkeit unterbricht er das Studium, setzt das Studium fort in Graz und endet es in München. Im Jahr 1880 kehrt er nach Kroatien zurück und malt seine bekannten Bilder aus Posavina. Im Jahr 1884 wurde er Lehrer an der neugegründeten Königlichen-Landes Kunstschule, er wurde auserwählt für den Lehrer des Zeichnens, im Jahr 1888 wurde er von der Jugoslawischen Akademie der Wissenschaft und Kunst für den Direktor der Strossmayer Galerie Alter Meister gewählt, und das blieb er bis zu seinem Tod. Kroatien gab Mašić Anerkennung, er wurde noch in der Zeit seines Lebens in das Album der verdienten Kroaten des XIX Jahrhunderts eingegliedert. In seiner Zeit wurde er mehr geschätzt im Ausland als im Heimatland. Mašić ist der größte Maler, der aus Gacka stammte. Eine Straße in Otočac trägt seinen Namen. Das Flachrelief wurde von dem akademischen Bildhauer Saša Stanišić aus Montenegro gestaltet.

20. Stjepan Sarkotić (1858–1939) – Soldat, geboren in Sinac in einer Soldatenfamilie. Der absolvierte die Militärakademie in Wiener Neustadt, und beendete auch die Kriegsschule. Seine Militärkarriere war auf dem großen Vormarsch, er wurde schon 1911 zum Vize-Marschall gefördert, im Jahr 1912 übernahm er das Amt von dem Svetozar von Borojević als kommandierender General der VI königlichen ungarischen Landwehrdistrikts, er kommandierte der Kroatischen-Slawonischen Landwehr mit dem Sitz in Zagreb. Kaiser Franz Josef ernannte ihn 1914 zum kommandierenden General in Bosnien und Herzegowina und in Dalmatien mit der Verantwortung des Militärgouverneurs. Mit dieser Ernennung hatte Sarkotić die Macht in Bosnien und Herzegowina und in Dalmatien in seinen Händen. Der berühmteste Moment Sarkotićs Militär- und politischen Karriere ist die Zeit, als er der letzte Landesoberhaupt Bosniens und Herzegowina und Militärverwalter Dalmatiens und des eroberten Montenegros war. Dieses hohe Amt gab er am 3. November 1918 dem Hauptausschuss des Volksrates des Staates der Slowenen, Kroaten und Serben für Bosnien und Herzegowina ab, wobei er bis zum letzten Moment für die Interessen der Kroaten in Kroatien und in Bosnien und Herzegowina kämpfte. Sarkotić war ein von den führenderen Fürsprechern der dreieinigen Anordnung der Monarchie. Er schlug dem Kaiser vor, Bosnien und Herzegowina dem Kroatien anzuschließen. Nach dem Ende der Militärkarriere blieb Sarkotić nicht passiv, er lebte eine kürzere Zeit in Kroatien, aber dann lies er sich für immer in Wien nieder, wo er auch starb und begraben wurde. Das Flachrelief wurde von dem akademischen Bildhauer Janko Mošnja aus Pula, Kroatien gestaltet.

21. Vladimir Varićak (1885–1942) – Mathematiker, geboren in Švica 1865. Diplomierte Mathematik und Physik auf der Philosophischen Fakultät in Zagreb. Er arbeitete zuerst als Mittelschullehrer in verschiedenen Orten in Kroatien, und erreichte den Doktorgrad an der Philosophischen Fakultät in Zagreb. Er war der Vorstand des Katheders für Mathematik von 1889 bis zum Jahr 1952, und auch der Vorstand des Geometrischen Seminars von 1925 bis 1928 an der Philosophischen Fakultät. Mitglied der Kroatischen Akademie der Wissenschaft und Kunst (JAZU) war er von 1903, auch war er Mitglied der Tschechischen Akademie der Wissenschaft und Kunst und SANU (Serbische Akademie der Wissenschaft und Kunst). Er war Mitarbeiter an der Kroatischen Enzyklopädie. Er persönlich war besonders für die Nichteuklidische Geometrie interessiert und ihre Anwendung bei der Einsteins Relativitätstheorie. Er führte Korrespondenz mit Einstein von 1903 bis 1913. Er war unter den ersten, die sich mit der Forschung der Arbeit von Rugjer Bošković befasste und dabei brachte er viel der Analyse der mathematischen Arbeit von Bošković bei. Seine Arbeiten über Nichteuklidische Geometrie und Relativitätstheorie weckten großes Interesse in den internationalen wissenschaftlichen Kreisen und wurden sehr zitiert. Dr. Vladimir Varićak war ein bedeutender Wissenschaftler von Weltruf, ein von den führenden europäischen Spezialisten für die Einsteins Relativitätstheorie. Das Flachrelief wurde von dem akademischen Bildhauer Ljubo de Karina aus Brseč, Kroatien gestaltet.

22. Jucci Kellerman (1921–1993) – Schauspielerin und Produzentin, geboren in Švica 1921. Ihr richtiger Name ist Julka Kellerman (ihr Vater war deutscher Herkunft), aber ihr Lebensweg führt sie nach Italien, wo sie als Filmschauspielerin unter dem künstlerischen Namen Jucci Kellerman bekannt wurde. In Italien arbeitete sie mit den wichtigen Regisseuren und Schauspielern, wie Roberto Rossellini, Anna Magnani, Federico Fellini, Marcello Paglieri, Massimo Girotti, Carlo Ninchi, Vittorio De Sica und Mario Soldati. Während ihrer zehnjährigen Karriere drehte sie zehn bemerkenswerte Filme. Das Ende ihrer Karriere war die Ehe mit dem bekannten italienischen Schriftsteller und Regisseur Mario Soldati, als sie sich aus der Arbeit als Schauspielerin zurückzog, aber sie befasste sich auch weiterhin mit den Arbeiten der Film- und Fernsehproduktion. Jucci Kellerman ist die einzige Schauspielerin, die auf dem Gacka Gebiet geboren wurde (und wohin sie oft zurückkam), die eine bemerkenswerte internationale Filmkarriere machte (das bezieht sich besonders auf die Filme Desiderio und L´amore). Das Flachrelief wurde von der akademischen Bildhauerin Jasna Šimunović aus Zagreb, Kroatien gestaltet.

23. Alfons Dalma (1919–1999) – Journalist und Publizist, geboren in Otočac, sein richtiger Name war Stjepan Tomčić. Schon mit 17 Jahren ging er nach Zagreb und arbeitete als freier Journalist für das katholische Blatt „Hrvatska straža“ („Kroatische Wache“). Als Übersetzer begann er zu arbeiten in der kroatischen Agentur für Journalisten. Er war auch der Korrespondent aus Paris. Im Jahr 1939 beginnt er für die katholische Zeitschrift „Hrvatski glas“ („Kroatische Stimme“) zu schreiben. Nach der Gründung der NDH (Unabhängiger Staat Kroatien) und nach dem Verbot dieser Zeitschrift, übertritt Tomčić in die Nachrichtenagentur Croatia. Im Jahr 1845 flüchtet er bis Wien und gleich danach bis Salzburg und ändert den Namen in Alfons Dalma. Neben dem Schreiben arbeitet er als Zeitungsredakteur in ein paar wichtigen Zeitschriften in der deutschen Sprache, der Gipfelpunkt seiner journalistischen Karriere war die Einstellung für den Chefredakteur im ORF. Für seine Arbeit wurde Dalma mit mehreren renommierten europäischen Preisen ausgezeichnet. Außer Journalismus war er Publizist und Übersetzer. Insgesamt 11 seine Bücher sind erschienen, überwiegend aus dem politischen Leben. Neben der publizistischen Arbeit befasste sich Dalma mit dem Übersetzen der Werke von Giovannino Guareschi (Don Camillo und Peppone) auf Deutsch. Das Flachrelief wurde von dem akademischen Bildhauer Amancio Gonzales Andres aus Spanien gestaltet.

24. Karlo Mirth (1917–2013) – Publizist, geboren in Otočac. In Zagreb beendete er das Studium der Forstwirtschaft. Schon als Gymnasiast veröffentlicht er Artikel in „Lička sloga“, „Hrvatski dnevnik“ und in „Hrvatski narod“. Im Jahr 1945 wandert er nach Italien in ein Flüchtlingslager aus. An der Universität in Rom studiert er Journalismus, in Spanien die spanische Sprache und Kultur, und nach der Abreise nach Amerika erwirbt er den Magistergrad in Bibliothekwesen und Informatik. Er initiiert die berühmte Zeitung „Croatia Press“, in der er die Wahrheit über Kroatien verbreitet. Er war zehnmal der Präsident der Kroatischen Akademie in Amerika (Croatian Academy of America), 1993 wurde er zu ihrem lebenslangen Ehrenpräsidenten ernannt. Im Jahr 1958 initiierte Mirth kultur-wissenschaftliche Zeitschrift „Journal of Croatian Studies“, auf welche angesehene amerikanische Universitäten und auch Universitäten aus der ganzen Welt abonniert waren, wie Harvard, Yale, Columbia, Bibliotheken von Stanford und Berkley, dann viele in Kanada, in Westeuropa und in Australien, in Osteuropa wie Polen, Tschechoslowakei und Ungarn. „Journal of Croatian Studies“ wurde in den 40 Jahren zur größten kroatischen Zeitschrift in Amerika. Karlo Mirth, Publizist, Redakteur, Polyglott, Herausgeber und Essayist, war die führende intellektuelle Figur der kroatischen Diaspora in Amerika in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Kampf für die kroatischen nationalen Interesse. Das Flachrelief wurde von dem Bildhauer Marčelo Starčić aus Kanfanar, Kroatien gestaltet.

25. Josip Barković (1918–2011) – Schriftsteller, geboren in Otočac. Grundschule und vier Klassen des Gymnasiums beendete er in Otočac, die Grundschullehrerschule in Gospić und in Karlovac. Er begann an der Philosophischen Fakultät in Zagreb zu studieren, aber der Krieg verhinderte ihn in der Absicht, das Studium zu beenden. Seit 1945 ist er Redakteur der informativ- und Kultursendungen in Radio Zagreb. Er arbeitete in der Redaktion der Wochenzeitschrift „Naprijed“ („Vorwärts“), und danach war er der Redakteur der Kulturspalte dieser Zeitschrift. Er war der Redakteur der Zeitschriften „Izvor“ („Quelle“) i „Krugovi“ („Kreise“) und der Chefredakteur der Kulturspalte von Vjesnik. Von 1976 bis 1978 war er der Vorsitzende des Vereins der Schriftsteller Kroatiens. Barković ist ein fruchtbarer, engagierter und zurückhaltender Schriftsteller, im breiten Kreis der Literaturliebhaber bekannt für seine Romane „Sinovi slobode“ („Söhne der Freiheit“) i „Dolina djetinjstva“ („Tal der Kindheit“), aber auch für sieben Romane mit der Gesellschaftlichen Thematik und mit dem Schicksal der einzelnen Menschen, sechs Sammlungen der Kurzgeschichten, unter denen auch „Zeleni dječak“ („Grüner Junge“), für die jüngsten Leser bestimmt, und besonders bekannt für seine anthologische Geschichte „Jabuka“ („Apfel“), ohne die man sich eine solide Anthologie der zeitgenössischen Prosa kaum vorstellen kann. Das Flachrelief wurde von dem akademischen Bildhauer Vincent Di Vincenzo aus Kanada gestaltet.

26. Zlatko Šimunović (1936–1995) – Maler, geboren in Otočac. Beendete 1962 die Kunstakademie in Zagreb in der Klasse von Professor Tartaglia. Danach ist er Mitarbeiter an der Meisterwerkstatt von K. Hegedušić. Er war weltberühmt für seine „Mobile“ und „Transformobile“, für unterschiedliche Raumformen, die veränderlich waren. Im zweibändigen Larousse „Kunst und künstliche Form“ von Jahr 1970 wurde er als ein von etwa zwanzig Künstlern der konstruktivistischen Strömung aus dem ehemaligen Land, oder Geometrismus. Seine bildnerischen Lösungen basieren auf den geometrischen Grundformen, die er mit einer mathematischen Präzision umformt und zerlegt. Marton Davis nutzte 1979 eine seine Konstruktion als Illustration für sein Werk „Mathematisch sprechen“. Er befasste sich mit Design und Fernsehszenografie, Illustrationen und Karikaturen, Inneneinrichtung und mit anderen angemessenen Aufgaben, aber den größten Teil seiner Werks widmete er obsessiven Visionen des Jenseitigen, präzisen Konstruktionen der polymorphen Kader, den irren Erfindungen. Das Flachrelief wurde von dem akademischen Bildhauer Gabriele Gottoli aus Verona, Italien gestaltet.

27. Aurel Kostelić (1933–1996) – Professor an der Maschinen- und Schiffsbaufakultät, geboren in Otočac. Diplomierte an der Maschinen- und Schiffsbaufakultät in Zagreb, wo er auch den Doktorgrad erreichte (1975). In den Unterricht führte er eine ganze Reihe neuer Fächer: „Anwendung der elektronischen Rechner“, „Gestaltung der Produkte“, „Konstruieren mit Hilfe der Computer“, „Wissenschaft der Gestaltung“, „Informatik und Modellieren“ und „Theorie der Produkte“. Er war der Schöpfer der Gründung des Praktikums für das Konstruieren mit Hilfe der Computer an der Fakultät. Er war Gast Professor auf den ausländischen Universitäten (Huston, Los Angeles, Rom, Mailand, auf dem Postdiplomstudium des europäischen Zentrums für den Frieden der Vereinten Nationen (ECMIR)), auch nahm er teil an der Gründung des Studiums des Elektromaschinenbaus an der Universität in Osijek. In den internationalen wissenschaftlichen Kreisen Prof. Kostelić ist berühmt als Schöpfer der Theorie der Produkte, die er als Mitglied des Vereins WDK (Workshop Design Konstruction) entwickelte, und als Mitglied des internationalen Redaktionsausschusses der Zeitschrift Journal of Engineering Design. Kostelić war auch musikalisch begabt, er hatte einen schönen und angenehmen Bariton, er sang eine bestimmte Zeit im akademischen Chor „Ivan Goran Kovačić“. Das Flachrelief wurde von dem akademischen Bildhauer Nikolay Borisovich Burtasenkov aus Russland gestaltet.

28. Slavica Maras-Mikulandra (1933–2010) – kroatische Fernseh-, Theater- und Filmschauspielerin und Dichterin, geboren in Otočac (Kroatin, geboren in Otočac – stolz betonte sie). Sie besuchte das Studium der Schauspielerei an der Akademie für die Theaterkunst in Zagreb in der Klasse der Prof. Branko Gavella und Georgij Paro. Mit ihrem Ehemann Marko Mikulandra gründete und führte sie das Zagreber Kulttheater Off Theater Bagatella. Das war das erste Off-Theater in Kroatien, ein totaler Kontrapunkt den großen, traditionellen Theaterhäusern mit dem klassischen Repertoire. Noch ein großes Verdienst von Slavica Maras war die Gründung der ersten unabhängigen Theaterakademie, Schauspielereischule Off-Theater Bagatella, aus welcher viele unsere künftigen Theater- und Filmstars entsprungen sind. Slavica Maras war eine vielseitige Persönlichkeit. Sie veröffentlichte Gedichtsammlungen „Konstatierung einer Katze“, „Spuren des Krokodils“, „4 Wände des Lebens“ und „Meinem Jahrhundert“. Sie veröffentlichte Schallplatten und CD-s, wo sie die Chansons singt und rezitiert. Das Flachrelief wurde von den akademischen Bildhauer Carlos Roberto Monge Gonzales aus Mexiko gestaltet.

29. 133 Ottochaner Brigade – Die offizielle Anordnung über die Gründung der 133. Ottochaner Brigade ZNG kam am 19. Oktober 1991. Ihre ersten Spuren ziehen sich in die Mitte Juli 1991. Dank den beschlagnahmten Waffen bei der Eroberung der Kaserne in Otočac, zusammen mit den Polizeieinheiten, geht sie in die Befreiung von Brlog, Rapajin Klanac, Rapain Dol, Ponor, Gorić, Prokike und Hrvatsko Polje. Nach diesen Erfolgen im November, zusammen mit dem Teilen der 111. Brigade aus Rijeka und der Ersten Brigade erobert sie Drenov Klanac und Staro Selo, und danach Tukljace und Novo Selo. Zusammen mit der 111. Brigade erobert sie Čanak. Im Herbst 133. Brigade ZNG ändert ihren Namen in 133. Brigade HV. Diese Brigade wurde 1994 umstrukturiert in 133. Landwehrregiment, und diese Einheit wurde 1995 aufgehoben. Der 133. Brigade und ihren Mitgliedern, überwiegend den einheimischen Menschen aus dem Gacka Gebiet, soll man sich bedanken für die Tatsache, dass Otočac und die benachbarten Ortschaften mit der mehrheitlichen kroatischen Bevölkerung verteidigt wurden, oder dass das Eindringen der JNA verhindert wurde. Dank dieser Brigade, wurde die Anzahl der vertriebenen einheimischen Bevölkerung auf den Minimum reduziert. Das Emblem der 133. Brigade ZNG wurde von dem akademischen Bildhauer Janko Mošnja aus Pula, Kroatien gestaltet.

30. Egon Matijević (1922–2016) – Chemiker, Wissenschaftler von Weltruf, geboren in Otočac (was er in seinen Biographien besonders betont). In Osijek besuchte er die Mittelschule, das Studium beendete er in Zagreb an der technologischen Fakultät, wo er 1948 auch den Doktorgrad erreichte. Als Wissenschaftler begann er zu arbeiten an PMF an der Naturwissenschaftlichen Fakultät in Zagreb. Im Jahr 1956 ging er an die Universität Cambridge, und danach in die USA nach Potsdam, an die Universität Clarkson, wo er auch weiterhin arbeitete. Seine wissenschaftlichen Werke beziehen sich überwiegend auf Kolloidteilchen, die heute im großen Maße in der Pharmazeutische Industrie angewendet werden, auch in der Papierindustrie, bei den Waschmitteln, Kunstkeramik usw. Matijević schrieb etwa 500 Artikel. Er wurde mehrmals mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter denen vier Ehrendoktorate besonders wichtig sind. An der Universität Clarkson wurde 2002 der Preis für Chemie „Egon Matijević“ erteilt. Bemerkenswert waren seine Aktivitäten in den Kreisen der amerikanischen Intellektuellen der kroatischen Herkunft für die Hilfe und Anerkennung Kroatiens als selbständigen Staates. Das Flachrelief wurde von dem akademische Bildhauer Ivan Briski aus Zagreb, Kroatien gestaltet.

31. Dražen Bobinac (1953–2010) – Politiker geboren in Otočac. In der Öffentlichkeit ist er bekannt für seine politische Karriere. Er engagiert sich bei den demokratischen Veränderungen in HDZ, und ist ein von den Gründern des ersten Ausschusses von HDZ auf dem Gebiet Gacka, Lika und Krbava im Januar 1990. Auf den ersten demokratischen Wahlen wurde er auserwählt in den Rat den Gemeinden des Parlaments. Nach dem System der Delegierungen war er der kroatische Vertreter im Rat der Republiken und Regionen der damaligen SFRJ. In den späteren Wahlen war er noch dreimal Mitglied des Parlaments. Er war sehr aktiv in der Verteidigung des Heimatlandes in Gacka und erhielt den Rang eines Brigadier. Im Jahr wurde der erste erwählte Bürgermeister von Otočac und diese Pflicht übernahm er in drei Mandaten. Das Flachrelief wurde von dem Bildhauer Šime Vidulin aus Pula und von dem akademischen Bildhauer Ivan Briski aus Zagreb, Kroatien gestaltet.

32. Stadt Otočac – Stadt Otočac wurde gegründet 1992 nach dem Gesetz von der lokalen Verwaltung und Selbstverwaltung. Das Konstituieren wurde am 10. April 1993. So bekam Otočac den Status der Stadt zum dritten Mal in seiner Geschichte. An einem Kubus im Gackas Park des kroatischen Gedächtnisses wurde das Datum 5. März 1460 eingeschnitzt, als der Papst Pius II Otočac den Status von „Civitas“ erteilte, d.h. Stadt, und mit dem Ziel, dass in der Stadt der Sitz des Bistums Otočac sein könnte. Zweites Mal wurde Otočac zu einer Stadt erklärt (Militärkommunität) in 18. Jahrhundert in der Zeit der Militärgrenze und des Ottochaner Regiments Nr. 2, und schließlich, zum dritten Mal wurde Otočac zur Stadt ernannt 1993. Da der Nam Otočac schon auf der Tafel von Baška erschien (in jener Zeit war Nikolaus in Otočac mit der HL. Lucia eins) am Ende des 11. Jahrhunderts, der Name wiederholt sich im Laufe des Mittelalters in einer ganzen Reihe der Dokumente. Einmal erschein auch als Gebiet (terra Otozaz), um das später den Charakter der Stadt zu bekommen (castrum Othochach), alles anfangs des 14. Jahrhunderts. Sein Bestehen als Siedlung ist natürlich unumstritten bis zur Gegenwart. Die rezenten archäologischen Untersuchungen beweisen, dass auf dem Inselchen, wo die befestigte Burg gebaut wurde Otočac, die archäologischen Reste gefunden wurden, und sie zeugen für eine vorgeschichtliche Schicht. Dadurch verschiebt sich das Bestehen der Ortschaft um mehr als tausend Jahre in die Geschichte und die Stadt gehört zu denjenigen kroatischen Siedlungen mit dem mehrtausendjährigen kontinuirten Leben. Das Wappen der Stadt Otočac wurde von dem Bildhauer Marčelo Starčić aus Kanfanar, Kroatien gestaltet.

 

KUU Gacka

Ličko Lešće befindet sich am linken Ufer des Flusses Gacka, an der Straße von Otočac nach Gospić und es führt auch die Eisenbahn hier hindurch. Lešće ist ein Dorf im Gacka-Tal, zwischen den Hängen der Gebirge Kapela und Velebit, von drei Seiten von Gebirgsketten umgeben. Spuren des Lebens stammen aus dem Mesolithikum und auf einer Fundstelle in Pećina fand man Reste die 10000 bis 4000 Jahre vor Christi datieren. Funde verkohlter Knochen wilder Tiere und Knochen auf denen man deutliche Spuren steinerner Werkzeuge erkennen kann zeugen von der Anwesenheit des Menschen im Mesolithikum. In Lešće leben im späten Bronzealter die Japoden, worüber die Funde in Form von Stückchen aus Keramik in Pećina zeugen. Lešće ist zu römischer und zu altkroatischer Zeit besiedelt. Aus römischer Zeit stammen zwei Kalksteinbasen mit Texten in denen die Imperatoren August und Traian geehrt werden. In Pećina entspringt der klare und saubere Bach Kostelka (Tepli potok), und einige kleinere, für den Fischfang interessante, Bäche.

Im Zentrum des Dorfes ist die Barockkirche der Muttergottes vom Rosenkranz (Majke Božje od sv. Krunice) (im Volksmund bekannt als Sveta Lozarija) aus dem Jahr 1700, und 1786 wurde sie restauriert. Die Kirche hat Altäre, Kanzel, Baptisterium und gut erhaltene liturgische Geräte im Rokoko Stil. In Lešće ist auch die Kirche des hl. Franciscus (Franje) aus dem Jahr 1721 in deren Wände Steine von den Ruinen des römischen Arupium, auf denen Fragmente lateinischer Inschriften zu sehen sind.

Als die Kroaten in diese Gebiete kommen, siedeln sie auch in Ličko Lešće, wo sie heute noch leben. Die Kroaten brachten ihre eigene Kultur und ihre Bräuche mit. Das kulturelle Leben war sehr ausgeprägt, es gibt aber keine schriftlichen Überreste über das kulturelle Leben der Bewohner, die von den Bräuchen im Gesang und Tanz zeugen könnten.

Die erste organisierte Gruppe im kulturellen Leben entsteht 1928 unter dem Patronat der Organisation „Seljačka sloga“ Ličko Lešće.

Die Folklore-Tamburizza-Sektion „Javor“ wird gegründet. Die Initiative für die Gründung dieses Vereins kommt von Delko Bogdanić, dem Sohn von Ilija Bogdanić, einem der Größten Unternehmer in Lika. Für die Tamburizza-Sektion kauft die Familie Bogdanić alle nötigen Tamburizza-Instrumente. Die jungen Tamburizza-Spieler werden von Delko Bogdanić selbst unterrichtet und sehr bald wird aus den talentierten jungen Leuten, die im Sägewerk in Lešće, auch im Besitz der Familie Bogdanić, arbeiten, ein sehr gutes Tamburizza- und Gesangsensemble. Hier sind besonders zu erwähnen: Frane Marić ( Đukan), Mate Vašarević (Mrka, Golubica als Sänger), Mate Vašarević (Šajan), Ivan Marić (Starešina), Tomo Orešković (Tomac), Dragan Ostović (Babić), Stjepan Ostović Dragans Bruder, Marko Babić (Markus), Frane Kovačić (Dancik), Nikola Dujmović (Knez), Joso Ladišić (Šnjapar) und Stjepan Orešković (Stipurina als Sänger).

Die ersten öffentlichen Auftritte haben sie in Ličko Lešće, Sinac und in anderen Dörfern der Gemeinde Sinac, später in den Gemeinden Otočac, Perušić, Gospić und Senj. Sie nehmen an der Folkloreschau in Zagreb teil. Auf der Folkloreschau in Zagreb fällt Stjepan Orešković (Stipurina), mit seinem Gesang und seinem Auftritt als typischer stämmiger Bergbewohner, besonders ins Auge. Das Bild dieses Helden aus Ličko Lešće erscheint jahrelang auf der Titelseite der in Zagreb gedruckten Zeitung Kulturna baština hrvatskog naroda (Kulturerbe des kroatischen Volkes). Unter dem Bild steht Mane von Popina, was nicht der Wahrheit entsprach, aber zur Zeit der Diktatur des Königs Aleksander war es nicht erwünscht  den Namen Stjepan Orešković aus L. Lešće in der Zeitung zu lesen.

Seljačka sloga erbaut 1936 das Heim in Vrilo und es entstehen so noch bessere Arbeitsbedingungen für diese zwei Sektionen. Der Händler Perica Pleša erbaut ein Gebäude (die heutige Post) in dem er eine Handlung eröffnet, einige Jahre später muss er aber wegen großer Schulden schließen und das Gebäude wird versteigert. Seljačka sloga kauft es und hier findet von da an das kulturelle Leben von Lešće statt. Die Arbeit des Vereins „Javor“ dauert bis zum Zweiten Weltkrieg an. Fast alle Mitglieder arbeiteten bei Ilija Bogdanić, so konnte sein Sohn Delko die Arbeiter von der Arbeit holen, ihnen den Tageslohn für ihr Engagement im „Javor“ zahlen und die Kultur des Dorfes Lešće in andere Gebieten Kroatiens vorstellen. Dies waren die dreißiger Jahre in denen unter Leitung von Dr. Vlatko Maček das nationale Erwachen des kroatischen Volkes stattfand, so erfolgte nach der Abmachung Cvetković- Maček die Gründung der Kroatischen Banschaft (Banovina Hrvatska).

Nach dem Zweiten Weltkrieg, während des welchen das Tamburizza spielen und andere Aspekte des kulturellen Lebens erlöschen, bringen die Lehrer Milan und Mandica Sabljak das kulturelle Leben wieder in Bewegung. Sie versammeln die Jugend in eine Folklore- und Dramasektion. Die Proben finden in der Schule neben der Kirche statt. Bald schließen sich ihnen die Tamburizza-Spieler Franjo Marić (Đukan), Ivan Marić (Starešina), Tomo Orešković (Tomac), Stjepan Kolak (Žiža), Dane Kovačić (Trapan), Dragan Ostović und andere an. Es werden der Volkstanz Kolo und Gesang in Begleitung der Tamburizza und a cappella Gesang im Männerchor (Klapa) eingeübt und es finden Vorbereitungen für die erste Folkloreschau in Zagreb im Jahre 1947 statt. Die Kulturgruppe unter der Leitung von Stjepan Kolak (Kekljin) startet zur Folkloreschau nach Zagreb.

Im Männerchor sind besonders zu erwähnen: Franjo Orešković ( Stipurina), Stjepan Orešković (Stipurina), Dane Kovačić (Trapan), Jure Marković (Bracan), Milan Jakšić (Jovan), Ivan Jakšić. Auf der Folkloreschau in Zagreb singen sie das Lied „Oj Livado zelena bujado“ („O üppige grüne Wiese“), und Dane Kovačić (Trapan) singt das Lied „Čuvam ovce i sjedim u ladu i studiram za koga da me dadu“ („Ich hüte Schafe, sitze im Schatten und überlege an wen ich vergeben werde“). Die Folkloregruppe tanzte das Kolo von Lika und die Tamburizza- Spieler spielten „Junak sam iz Like ja“ („Ich bin ein Held aus Lika“). In der Folkloresektion sind besonders zu erwähnen: Manda Kolak (Rođina), Francika Kolak, Kata Kolak, Mandica Orešković, Luca Orešković. In Jugoslawien werden Bauerngenossenschaften gegründet und in den Dörfern werden Genossenschaftsheime gebaut. So wurde es auch in Ličko Lešće Ende 1949 gebaut. Es entstehen noch bessere Umstände für das Erblühen des kulturellen Lebens im Dorf, das zu dieser Zeit sehr aktiv war.

Als der Lehrer Milan Sabljak Lešće verlässt und nach Zagreb zieht, kam das kulturelle Leben ins Stocken, aber einige junge Enthusiasten wie Dane Orešković (Tomac), Tomo Orešković (Tomac), Milan Kolak (Nanika), Ivan Marić (Miloš) und andere veranstalteten Sonntags doch Tänze im Genossenschaftsheim in Ličko Lešće . Diese Gruppe war nicht organisiert – bis zur Ankunft von Stevica Uzelac, dem Schuldirektor, und Mandica Šerić, der den Kindern Spielen und Kolo-tanzen beibrachte.  Unter Leitung von Mandica Šerić nahmen die Schüler aus Ličko Lešće an der Schau (Slet) in Otočac teil, die auf einem Fußballplatz stattfand. Im Kulturheim der Volkshochschule traten die Schüler der Grundschule aus Ličko Lešće mit dem Volkstanz Kolo „Ej mati, mati“ („O, Mutter, Mutter“) auf.

Anfang der sechziger Jahre kommt Željko Pavelić (Buban), ein Lehrer aus Otočac nach Lešće. Er lehrt die Schüler Tamburizza spielen und gründet ein großes Tamburizza-Schüler-Ensemble. In diesem Ensemble spielten einige sehr gute Tamburizza-Spieler die das Spielen bis zur Gründung des Kultur- und Kunstverein Ružica Brkljačić weiterhin pflegten. Die Dramasektion arbeitete unter Leitung von Stevica Uzelac und Mandica Šerić. Neben der Dramasektion war auch die Folklore- und Tamburizza-Sektion aktiv. Sie übten die Bühnenvorstellung „Klupko“ von Pero Budak ein und hatten, zusammen mit der Folklore- und der Tamburizza-Sektion einige bemerkenswerte Auftritte. In der Dramasektion sind besonders zu erwähnen: Manda Kolak Ćuić, Stjepan Kolak, Nikola Bodlović (Režo), Katica Uzelac (Lehrerin), Ankica Vukmanić (Lehrer). Sie traten in Lešće an allen wichtigeren Feiertagen auf (1. Mai, Tag der Republik, Neujahr, Tag der Frauen) auf. Sie hatten Auftritte in Donje Kosinje Švici und Sinac. Ende der sechziger stockt das Kulturelle Leben im Dorf, nur in der Schule wird etwas organisiert und zwar dank Mandica Šerić. Nachdem 1972 das Heim in Lešće renoviert wurde, wurde im Dorf die Aktion des Kroatischen Pfadfinderverbandes „Ništa nas ne smije iznenaditi“ („Nichts darf uns überraschen“) veranstaltet. Zu dieser Gelegenheit versammelten Branko Ćuić, Živko Marić, Joso Marić, Dane Čop, Tomo Kolak und Tomo Grčević und noch einige Enthusiasten die erhaltenen Tamburizzen und organisierten Tanzabende zu Tamburizza-Musik. Von dem Geld das sie auf diese Weise verdienten, kauften sie neue Tamburizzen im Gewerbe "Stjepan Gilg" in Sisak. Die Arbeit der Tamburizza- Spieler bringt neue Hoffnung für das kulturelle Leben im Dorf. Dieser neue Ansporn wird von Joso Marić (Đukan) bis zur Gründung des Kultur- und Kunstvereins "Ružica Brkljačić" erhalten.

In den nicht sehr aktive Zeiten, spielten trotzdem einige Enthusiasten bei Spinnabenden und Federnschleißen weiter und erhielten so die Tradition am Leben. Nach dem Zweiten Weltkrieg und bis zur Gründung des Kultur- und Kunstvereins „Ružica Brkljačić“ war das kulturelle Leben unter dem Patronat der Grundschule. Die Lehrer spielten hierbei eine wichtige Rolle, denn sie leiteten alle Aktivitäten des kulturellen Lebens. Auch die Jugend des Dorfes Lešće nahm, durch ihre Organisation, den Jugendverband (Savez omladine), am öffentlichen und kulturellen Leben teil. Die Jugendorganisation trug doch, obwohl sie nicht immer sehr aktiv war, dem Erhalt des Kulturerbes und des kulturellen Lebens im Dorf bei. 1980 entsteht der Bedarf der Gründung eines Kultur- und Kunstvereins im Dorf, was am 20. April 1980 in der Grundschule von Ličko Lešće verwirklicht wird. Der Gründungsausschuss bestand aus enthusiastischen Dorfbewohner und folgende versammelten sich am 20. April 1980 um den Kultur -und Kunstverein zu gründen: Mićo Orlović, Dragan Orešković (Paja), Dragan Orešković (Belaš), Luka Orešković, Dane Čop, Tomislav Madžar, Tomislav Jergović (Trumba), Franjo(Mićo) Rupčić, Orešković Ivan (Buco). Auf der Gründungsversammlung wurde Dragan Orešković (Paja) zum ersten Präsidenten, Tomislav Madžar zum Sekretär und Branko Vašarević zum Kassenwart gewählt. Im Dorf versammelten sich alle die Tamburizza spielen konnten und Männer und Frauen die gut singen konnten. In der Grundschule wurden Lieder eingeübt, mit denen der Verein die Volksbräuche in ganz Lika, in anderen Regionen des Landes, aber auch im Ausland, auf Aufführungen für Gastarbeiter, vorstellte. Es versammelten sich folgende Tamburizza-Spieler: Frane Marić (Đukan), Joso Marić, Mate Kolak (Žiža), Dragan Orešković (Belaš), Tomislav Jergović (Trumba), Mile Polić, Tomo Kolak (Žiža), Mile Vuić, Dane Čop, Jurica Ostović, Ivan Orešković (Šinđa), Josip Žanić (Čiko), Biserka Tonković, Nevenka Bobinac, Ružica Marić Mandica Šerić, Ana Čop, Nada kraljić, Ivan Orešković (Buco), Milan Jakšić, Milan Orešković Drago Adamović, Josip Žanić (Čikin), Anka Kolak (Žižina), Jadranka Gomerčić, Janja Kraljić Franjo Rubčić, Nikola Kraljić, Tomica Kraljić, Ankica Dujmović (Vidova).

1982 wurde die erste Platte mit Volksliedern die in Ličko Lešće gesungen werden aufgenommen. 1984 wurde auch eine Kassette mit Liedern aufgenommen. Der Kultur- und Kunstverein trat zwei Mal in der Schweiz, in Otočac, Gospić, Pašman, Ogulin und in anderen Orten auf. 1986 wirkte der Kultur- und Kunstverein beim Drehen einer Sendung für den Sender Televizija Zagreb mit dem Namen „Lički divani“ mit. 1986 wurde die erste Videokassette herausgegeben, auf der das Federnschleißen, die Lieder „Oj livado zelena bujado“ („O grüne, üppige Wiese“), „Oj medvjede gorska životinjo“ („O, Bär, du Tier der Berge“) und andere aufgenommen wurden. Im gleichen Jahr trat der Kultur- und Kunstverein in der Fernsehsendung „Oj slobodo bistra vodo“ („O Freiheit, du klares Wasser“) auf. Dragan Belaš gründete eine Tamburizza-Schule, versammelte eine neue Generation im Schulalter und lehrte sie Tamburizza spielen. 1994 renovierte Mato Čop, Direktor der "Industrogradnja", aus Zagreb das Heim in Vrilo, das von Seljačka sloga 1936 erbaut wurde. Nach der Renovierung wurde das Heim Besitz des Kultur- und Kunstvereins. Das Heim in Zentrum von Lešće wurde, aus unbekannten Gründen, als Besitz der Ackerbaugenossenschaft in Otočac eingetragen. Wie alle Produktionsfabriken wurde auch die Ackerbaugenossenschaft in Otočac Ende der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts aufgelöst. Das Heim wurde von den Dorfbewohnern in freiwilliger Arbeit und dank ihrer Spenden gebaut.


Dank Mate Čop hatten die Dorfbewohner und der Kultur- und Kunstverein jetzt im wiederaufgebauten Heim in Vrilo einen Ort wo sie sich ungestört versammeln konnten. Mate Čop war außerdem seit der Gründung des Kultur- und Kunstvereins der Hauptsponsor aller größeren Auftritte und der Aufnahme der Platten und Videokassetten. Er war bis zu seinem Lebensende der Ehrenpräsident des Kultur- und Kunstvereins. Im Unabhängigkeitskrieg hörten alle Aktivitäten des Kultur- und Kunstvereins auf und seine Mitglieder setzten sich für die Abwehr ihres Dorfes und anderer Teile Kroatiens ein. 1994 versammelten sich die Mitglieder des Kultur- und Kunstvereins wieder und nahmen ihre Arbeit wieder auf. Auf der Sitzung wurde der Name von Kultur- und Kunstverein „Ružica Brkljačić“ in Kultur- und Kunstverein „Gacka“ Ličko Lešće geändert. Die gewählten Präsidenten waren: Franjo Rubčić, Milan Matasić (Prća), Ivan Orešković (Šinđa), Darko Orešković (Mićanov), Tomo Jagodić (Tule), Julica Banić (Brižanova), Tomislav Jergović (Trumba), Tomo Jagodić (Tule) für zwei Mandate, Đurđa Orešković seit 2009.

Nachdem sie das Repertoire eingeübt hatten, trat der Kultur- und Kunstverein auf folgenden Veranstaltungen auf: Folklore-Schau der Gespanschaft in Otočac, Tage des Brotes (Dani kruha) in Gospić, Karmenica in Kuterevo, Herbstfestival in Vinkovci (Vinkovačke jeseni) zwei Mal, Folklore-Schau in Zagreb 1998, Folklore-Schau mehrerer Gespanschaften in Gradiška, Die Abende in Lika (Ličke Večeri) in Slavonski Brod 1997, ´98, ´99, 2000, in Slavonski Brod "Prošarica", 2003 und 2006 in Slavonski Brod, A Cappella Männerchöre (klapa) in Ivanić Grad, Auftritte in Otočac am Stadtfeiertag, Perušić Veranstaltung „Ide jesen, ide ličko prelo“, Ostrovački Lišani, Šibenik, Mirlović Zagora, Jalžabet „Šljingani dani“, in der Schweiz zwei Mal, in Stuttgart und der Kultur- und Kunstvereins trat auch in Ličko Lešće bei Kirchenfeiertagen und in Sincac auf.

Tomo Jagodić -Tule startete mit dem Kulturministerium eine Initiative für den Schutz des „ojkanje“ und „rozganje“ Singens als immaterielles Weltkulturerbe. Das Ministerium schickte UNESCO den Vorschlag, er wird angenommen und der Kultur- und Kunstverein „Gacka“ erhält die Weltkulturerbe-Urkunde („Oj medvjede gorska životinjo“ - „O, Bär, du Tier der Berge“). Die Premierministerin Jadranka Kosor 20. Februar 2011 überreicht die Urkunde an Tome Jagodić- Tule.

Diese Geschichte wurde nach den Erinnerungen der Kinder der ältesten Mitglieder, die heute nicht mehr unter uns weilen, nach der Erinnerung des Autoren an die Geschichten die ihm von diesen Menschen erzählt wurden und nach den Erinnerungen einiger Mitglieder des Kultur- und Kunstvereins, festgehalten. Alle die diesen Text lesen werden, und vielleicht aus den Erzählungen der Verwandten, Väter, Großväter oder Nachbarn weiteres Wissen über das Thema haben, können Ihre Anmerkungen und Vorschläge für die Verbesserung dieses Textes an die E-Mail des Blindenvereins der Gespanschaft Lika-Senj oder an die Adresse des Kultur- und Kunstvereins „Gacka“ in Ličko Lešće senden. Nachdem wir weitere Daten gesammelt haben, werden wir versuchen ein Buch über die Arbeit des Kultur- und Kunstvereins zu schreiben – dies wäre das erste Buch über Ličko Lešće das von den Bewohnern des Ortes geschrieben wurde.

Adresse:
KUU "Gacka"
53224 Ličko Lešće
Kroatien

Bankkonto:
IBAN- HR 30 2402006 1100132554

 

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M. Krleže 21. 53220 Otočac

Tel./Fax. 053 / 772 581 Mob. 098 / 768 220

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Die Quellen des Flusses Gacka (Vrila Gacke) - Majerovo vrilo

Auf dem Fluss Gacka und seinen Zuflüssen gab es während des 20. Jahrhundert etwa sechzig aktive Mühlen, heute gibt es nur noch einige an den Quellen in Sinac die, wie einst, die Wasserkraft zum mahlen nutzen. Sie blieben erhalten, in Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur, als Symbol der Harmonie und Zusammenarbeit, bewahren sie hier die Erinnerung an eins der alten, ausgestorbenen Gewerbe.

Die Mahlsteine der Mühlen von Sinac, einige mit Brücken verbundene Mühlen die den Fluss überqueren (Sinačke skele) klapperten ohne Unterbrechung, am rauschenden Wasser, bei Tag und bei Nacht, das ganze Jahr hindurch. Am stärksten arbeiteten sie von der Ernte bis zum Herbstende, und wenn der Fluss Lika Hochwasser oder niedrigen Wasserpegel hatte, reiste man für das Mahlen stundenlang hierher aus den entfernten Gebieten um die Flüsse Krbava und Lika. Weizen wurde auf Ochsenwagen oder Lastensattel, und im Winter mit Schlitten, in der Zeit als ein Pferdegespann noch eine Seltenheit war. Alles war in Bewegung, lebendig und aktiv; zur Mühle („Skela“) kamen jeden Tag bis zu zwanzig Wagenladungen und warteten auf das Mahlen. Wenn man das heute fast ausgestorbene, damals dank den Mühlen, reiche Dorf sieht klingt das fast unwirklich. Das Mahlen ist in seiner autochthonen, jahrhundertelangen Erfahrung, nicht nur als Wirtschaftszweig erhalten geblieben – an den Mühlen tauschte man Wissen und Erfahrungen aus, man festigte Beziehungen und Freundschaften, man kommunizierte, und zwar mit viel Spaß und Lachen.

Denn auf das Mahlen musste man warten und so haben die Bauern nicht nur das Getreide, sondern auch Verpflegung für sich und Heu für das Vieh mitgenommen. Wenn die Bauern länger warten mussten, manchmal sogar zwei oder drei Tage lang, kümmerte sich der Müller um sie, sicherte ihnen Verpflegung und Unterkunft. Er musste Heu für das Vieh der Bauern sichern und jeden Tag genug Brot backen. Man hat das eigene Ansehen bewahren müssen, auf den Weizen achten, immer schön fein mahlen. Es gab auch Müller denen es nur wichtig war dass sich die Mühle dreht, das Mahlen bald fertig ist und dass sie so viel Mahlgebühr wie möglich einnehmen können. So hielt man für das Mahlen für eine Quelle leichten Verdienstes und sicherer Einnahmen. Aber die Mahlsteine musste man instandhalten. Alle paar Tage, abhängend davon wie viel man mahlte, musste man den Mahlstein herausnehmen und dengeln, und nur die geschicktesten Müller wussten wie man Steine in Form meißelt, sie in einer Kreisform aus Brettern zusammenlegt und mit Harz begießt, und wenn es fest wird den Mahlstein mit Eisenreifen beschlägt.

Die Mühlen hatten manchmal sogar mehrere Eigentümer die nach einer verabredeten Aufteilung jeweils Gewinn von einem Mühlstein hatten. Sie hielten sich an diese Abmachungen und das Nutzerrecht bekam man als Erbe, als Geschenk oder mit dem Kauf eines Anteils. Die Mädchen bekamen es sogar als Mitgift.

Heute, am Beginn eines neuen Jahrhunderts, klappern die Mühlen an den Quellen der Gacka, als Überbleibsel der Volksarchitektur, beständig weiter.

Kommen Sie und erleben Sie die jahrhundertealte Ruhe der alten Mühlen, individuell oder mit einer organisierten Gruppe. Für einen Besuch, die Besichtigung, die Demonstration des Getreidemahlens, das Wollstoffwalken und -waschen empfehlen wir sich direkt anzumelden:

Die Müller:

Jure Majer
tel: +385 99-831-4381

Jure Kolaković
tel: +385 99/571-6940

 

KUD Dangubice Kuterevo

08.10.2011.godine. wurde mit dem Wunsch, Traditionen und Bräuche, Lieder und Tänze aus seinem Dorf und das ganze Kutereva basiert zu erhalten gegründet. Was wir, sie vor dem Vergessen zu bewahren wollen, ist die Wiedergabe der Tamburizza-dangubica oder wie es mehr und kuterevka ursprünglichen Sprache seines Dorfes genannt. Sie wurden benannt nach Kuterevskoj tamburitza genannt kuterevka oder dangubuci, dass das ursprüngliche Instrument Kutereva Dorf und die noch in Kuterevo mit Familie Sporcic gemacht wird, überall in der Tat etwa 50 Mitglieder unterschiedlichen Alters. Der CAS ist in mehrere Abschnitte als Dangubaška Gruppen, Theater, Folklore ..

Wir spielten auf verschiedenen Festivals und Events, "Kuterevska Abend" in Zagreb, am 14. und 15. Festival Lika-in Otocac, das Fest des heiligen Elijah in Sinac, 11.Međunarodnoj Festival der ursprünglichen Folklore mit dem Titel "Der alte Truhe geöffnet," der Mann und die 47. Vinkovci Herbst, 5 Evenings Songs der Folklore und alte Bräuche in Zemunik, dem neunten Engel Folklorefestival in Vidusevac und viele heiße Veranstaltungen und Veranstaltungen ..

 

Bankkonto: HR9524020061100621989

Leiter des Unternehmens : Matej Šporčić; Vizepräsident: Mandica Marinić, Sekretär: Lucija Šporčić und Schatzmeister Mirjana Malčić.

Sie erreichen uns unter der Nummer kontaktieren: +385 99 590 7787

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Facebook-seite: KUD "Dangubice" Kuterevo

Das Schutzgebiet für junge Bären im Velebit

Das Dorf Kuterevo befindet sich auf dem nordöstlichen Hang des Velebit- Gebirges, an der Grenze des Naturparks Velebit. Die Bewohner von Kuterevo betreiben neben der Försterei, noch ein altes Gewerbe – die Holzverarbeitung. Kuterevo befindet sich in der Nähe der Straße Senj - Otočac - Plitvice, und die Straße Otočac - Krasno - Sv. Juraj verläuft am westlichen Rand des Talkessels von Kuterevo.

Wegen der geographischen Lage an dicht besiedelten Bärenbiotopen im Nördlichen Velebit, wurde in Kuterevo das erste Schutzgebiet für junge Bären in Kroatien, als neues Zuhause für junge, verlassenen Bären, gegründet.

Das Projekt Schutzgebiet für junge Bären (populärer Name: Der Bär vom Velebit) hat das Kroatische Zentrum „Wissen für die Umwelt“ initiiert, und das Projekt wird vor Ort vom Verein Velebitska udruga Kuterevo – VUK geleitet. Das Hauptziel des Projekts ist der Aufbau und die Gründung des ersten kroatischen Schutzgebietes für junge Bären, um effektiv den Braunbären zu schützen. Weiterhin wird man, mittels der Edukation der lokalen Bewohner und der Besucher des Schutzgebietes, dem Bewusstsein über die besonders wichtige biologische Vielfalt und die Bedeutung ihrer Bewahrung im Naturpark Velebit beitragen.

Im Schutzgebiet von Kuterevo arbeitet ein Naturliebhaberteam, aus Fachmännern im Gebiet Biologie und Ökologie und aus Laien die aus Liebe zu den Bären motiviert werden. Sie kümmern sich selbstlos und hingebungsvoll um die Bären von Kuterevo und möchten den kleinen Bären nicht nur eine sichere Zukunft, sondern auch artgerechte Haltung, die der in freier Wildbahn so sehr wie möglich gleicht, ermöglichen.

Das Schutzgebiet für junge Bären im Velebit-Gebirge in Kuterevo wird Teil des Zentrums das für Besucher offen ist und wird ein attraktiver Punkt zum Werben für den Naturpark Velebit sein.

Die ersten Bewohner des Schutzgebietes: das Bärenpaar Mrnjo Brundo und Janja Zora.

Ihren Besuch können Sie auf folgenden Nummern und E-Mailadresse anmelden:
fax: +385 53 799 600
tel: +385 53 799 222
mob: +385 91 583 54 12
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Koordinator der Aktivitäten: Ivan Crnković - Pavenka
Projektleiter: Dr. Vladimir Lay
Fachlicher Begleiter: Prof. Dr. Đuro Huber

FD Otočac

Der Folkloreverein „Otočac“ wurde nach der Entscheidung des Verwaltungsrates am 15. September 1998 mit dem Namen Folkloreverein  „Gacka dolina“ gegründet, den heutigen Namen hat er seit dem Jahr 2000. Er hat etwa 70 Mitglieder in allen Altersgruppen in der Tamburizza-,  der Ursprungs-, der Folklore- und der Kindersektion. Sie hegen und pflegen den Čakavischen Dialekt, die Volksbräuche und -tänze der Region Gacka aber auch anderer Teile Kroatiens.

Ihren Erfolg bestätigen sie mit  zahlreichen Auftritten im Land und im Ausland. Sie sind auf zahlreichen Folkloreschauen, Veranstaltungen und Kulturprogrammen aufgetreten und nahmen Teil an der Dokumentarfilmserie über das Traditionserbe „Lijepom našom“. Der Folkloreverein „Otočac“ hat auch einen Tonträger mit dem Titel „Fluss Gacka, du bist unser Stolz“ („Rijeka Gacko, ti si naša dika“) aufgenommen.

Leiterin des Folklorevereins Otočac: Vera Dasović
Kontaktnummer: +385 98 948 0481
Kontakt E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Kroatisches Zentrum für autochthone Fisch und Krebsarten in Karstgewässern

Das Kroatische Zentrum für autochthone Fisch- und Krebsarten in Karstgewässern Otočac wurde im Jahre 2006 in Otočac geründet. Die Gründer des Zentrums sind die Stadt Otočac, die Kroatische Wirtschaftskammer, das Institut Ruđer Bošković und Gacka d.o.o. (GmbH)

Das Zentrum hat den Status selbstständige Vereinigung juristischer Personen.

Tätigkeiten:

 

  • wissenschaftliche und fachliche Forschung der autochthonen Fisch- und Krebsarten in Karstgewässern und zwar insbesondere ihres Genprofils und des Laichens
  • Zucht von Jungfischen und die Wiederansiedlung der Karstgewässer
  • Entwurf von Projekten und Programmen der kommerziellen Zucht von autochthonen Fisch- und Krebsarten in Karstgewässern
  • Erschaffung von Handelsmarken

Das Hauptverwaltungsorgan des Zentrums ist der Rat und der Leiter des Zentrums ist ihm gegenüber verantwortlich. Jeder der Gründer hat ein Mitglied im Rat des Zentrums. Die gegenseitigen Beziehungen, Rechte und Pflichten bestimmt der Organisationsplan. Ein Marketingplan bestimmt mittels eines Marketing-Mix (Produktion, Preis, Distribution und Werbung) Werbemethoden des Zentrum und wie es auf dem Markt auftreten wird.

Das Projekt wurde drei Monate für den EU-Wettbewerb Phare 2005 BRI vorbereitet. Der Projektbewerber ist die Stadt Otočac in Partnerschaft mit: HGK ŽK Otočac, Gacka d.o.o., TZG Otočac und dem Mitarbeiter IRB, Zagreb. Das Projekt wurde im Februar 2007 abgegeben und hat einen Wert in Höhe von: 722.389,00. Im Oktober 2007 ist das Projekt durch zwei Evaluationsphasen gegangen. Nach einen Monat langen Verhandlungen wurde der Gesamtwert des Projektes auf 630.222,85 gesenkt (75% EU, 25% Bewerber und Partner). Es wurden 2 technische Hilfen, Tagesgelder für die Außenmitarbeiter, Instandhaltung der Fahrzeuge u. A. gestrichen. Der Mitfinazierungsvertrag wurde am 29. Oktober 2007 unterzeichnet.

Das Zentrum wurde offiziell am 28. November 2008 eröffnet.

http://centar-rir.com

Turistička zajednica Grada Otočca

Kralja Zvonimira 17, 53220 Otočac
Fax: +385 (0)53 - 771 603
Tel: +385 (0)53 - 771 603

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